Mittwoch, 17. November 2010

Noctambule: Der Stock

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Armand ließ sie los und ging mit geschmeidigen Schritten zu der Kommode. Als er die Schublade wieder schloss, versteckte er in seiner großen Hand zwei Klammern, ließ Anya aber deutlich den langen Bambusstock sehen.
Mit groß werdenden Augen sah sie ihm entgegen, Unsicherheit und Sorge flackerten in ihren Augen. Er lächelte und wusste, dass sein Lächeln zwar beruhigend aussah, aber ihr erst Recht unbehaglich war. Er trat ganz dicht an sie heran.
"Keine Angst. Ich weiß, dass du für mich leiden willst. Und ich werde dich genießen." Flüsterte er und hauchte mit den Lippen kurz über ihre, die sie immer noch leicht geöffnet hatte. Zweifelnd nickte sie und schmiegte ihre Wange an seine Finger, die zart über ihre Haut strichen. Er gewährte ihr den Kontakt geduldig und fuhr witternd mit der Nase über ihren Hals.
"Mmmh.. du bist unsicher und nervös. Du hast Angst vor dem Schmerz." Er sah zu ihr auf. "Und doch willst du ihn." Es war keine Frage. Anya biss sich auf die Unterlippe und nickte. Mit dem lauernden Lächeln und schief gelegtem Kopf eines verspielten Raubtieres hielt er den Stock quer vor ihre Lippen.
"Küss ihn.. begrüß und akzeptiere ihn. Zeig mir, dass du mir genug vertraust, ihn zu führen." Verlangte er ruhig, aber sehr bestimmt. Er war gespannt. Würde sie ihm gehorchen oder seinen Befehl aus Angst verweigern?
Ihr heftiger Puls war ein erregender Rhythmus für ihn. Betört betrachtete er ihren gespannten Körper. Jetzt schon hungerte er danach, sie zu berühren, zu spüren und zu nehmen. Er zwang sich zur Ruhe und ließ ihr Zeit, seinen Befehl umzusetzen. Und sie tat es. Ohne den Blick von seinen Augen abzuwenden beugte sie den Kopf leicht vor und berührte den Stock mit den Lippen. Sein Lächeln war ihre Belohnung.
Er drückte den Stock zwischen ihre Lippen und nickte fordernd. Sie verstand und nahm ihn zwischen die Zähne.
"Du wirst ihn nicht verlieren, bis ich ihn dir abnehme." Verlangte er. Neue Unsicherheit stieg in ihr auf. Aber sie nickte und starrte ihn mit leicht gerunzelter Stirn an. Er liebte diesen Gesichtsausdruck und riss sich nur mühsam davon los, um sich erneut ihren Brüsten zu widmen. Mit zarter Berührung glitten seine Fingerspitzen über ihr festes Fleisch und erzeugten eine Gänsehaut. Sie schnaufte erregt durch die Nase.
Er setzte nun die Fingernägel ein und glitt zart um ihre Brustwarzen. Mit leichtem Zucken versuchte sie ihm zu signalisieren, wie sehr sie diese Berührung erregte. Er wusste es schon. Ohne ihr Gesicht anzusehen schien er voll auf ihre Brüste konzentriert zu sein. Seine Kreise wurden enger, zwei Finger griffen nach ihren Nippeln und zogen leicht.
Wieder schnaufte sie und bebte leicht. Er presste die Finger fester zusammen, bis sie leicht schmerzliche Laute ausstieß. Beruhigend hauchte er einen Kuss auf die rechte Seite und öffnete die erste Klammer. Als Anya sah, was er vorhatte, zog sie scharf die Luft ein. Es war schon zu spät.
Die Klammer biss zu und brachte sie zum Wimmern. Er ließ ihr keine Zeit. Sekunden später grub sich die zweite Klammer in ihren linken Nippel. Anya kniff wimmernd die Augen zusammen und grub ihre Zähne fester auf den Stock. Sie war plötzlich dankbar, dass sie ihn halten musste. Hatte er das mit Absicht getan, um ihr ihre Hingabe zu erleichtern?

Er sah nicht auf, als sie heftig wimmerte. Versunken spielte er nun an den Klammern, griff nach ihnen und zog daran. Anyas Stöhnen wurde verzerrter, flehender und lauter. Ihre Muskeln spannten sich an und schließlich warf sie den Kopf wieder zurück, verzweifelt den Stock haltend.
In diesem Moment hasste sie es, ihn nicht verlieren zu dürfen. Sie wollte schreien, ihren Schmerz weghecheln und ihn anflehen, aufzuhören. Aber sie wagte es nicht, sondern presste sicherheitshalber auch noch die Lippen um den Stock. Und er trieb sie weiter, beobachtete sie lauernd und suchte ihre Grenze zum Unerträglichen. Ihre Körpersprache genügte ihm.
Als ihr Körper zu beben und ihre Muskeln zu vibrieren begannen, ließ er von ihr ab. Genussvoll lauschte er ihrem erleichterten Stöhnen. Sein Gesicht näherte sich ihrem und erneut legten sich seine Lippen kurz, fast streichelnd, auf ihre.
"Gut gemacht, Sklavin." raunte er zufrieden. Seine Miene war nun wieder ausdruckslos. Das verbale Lob musste ihr genügen, egal wie suchend sie ihn nun betrachtete, um Zufriedenheit oder Erregung in seinem schönen Gesicht abzulesen.

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