Mittwoch, 23. Juli 2014

Nach Hause

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Der Arzt seufzte. Nadja hatte die Untersuchung über sich ergehen lasen. Schon zu Beginn hatte sie keinen Zweifel daran gelassen, was sie sich als Ergebnis dafür vorstellte. Langsam mischte sich ein verschmitztes Lächeln in das Gesicht der Arztes. Er warf einen Seitenblick zu Madison, die auch mit im Raum war. "Wenn die Hebamme keine Einwände hat, soll es mir recht sein.", meinte er mit leichtem Schulterzucken.

Dienstag, 22. Juli 2014

Glas

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"Morgen kommt der Arzt noch einmal vorbei und dann wird entschieden, wann Sie nach Hause können.", erklärte die Schwester ruhig. Nadja zog ein leicht schmollendes Gesicht. Die Schwester legte den Kopf schief. "Sie haben es eilig, hm?", fragte sie mit leicht amüsierter Miene. Nadja nickte. "Ich bin einfach lieber daheim." "Mal sehen, was der Arzt morgen sagt. Immerhin haben Sie gerade ein Kind bekommen. Das nimmt einen für gewöhnlich schon ein wenig mit. Und hier sind Sie bestens versorgt."

Montag, 21. Juli 2014

Besuchstag IV

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Gegen Nachmittag klopfte es noch einmal zögerlich. Lelya und ihre Kinder waren wieder gegangen. Joe saß jetzt wieder bei Nadja und er hielt die Kleine liebevoll im Arm. Für den Augenblick döste sie ein bisschen und war ruhig. Nadja blickte neugierig zur Tür. Wer fehlte noch auf der Liste? Die Kollegen von der Beratungsstelle wussten ja größtenteils noch nicht Bescheid. Rebecca würde es ihnen erst am Montag sagen.

Freitag, 18. Juli 2014

Besuchchstag III

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Mary blieb, bis sie von Lelya, Maria und Lukas abgelöst wurde. "Jetzt will ich die Familie mal nicht stören.", hatte sie zwinkernd gesagt. In Wirklichkeit hatte sie immer noch viel aufzuarbeiten. Die Tage mit Sascha hatten sie in ihrem Lernplan weit nach hinten geworfen und sie schlug sich immer noch die Nächte um die Ohren um bis zum Semesterende alles wieder hinzubekommen und gleichzeitig weder die Arbeit noch die Kommunikation mit Sascha zu vernachlässigen. Es klappte leidlich aber einen ganzen Sonntag Vormittag für einen Besuch zu opfern war da eigentlich nicht vorgesehen. Dennoch hatte sie sich von dem süßen Baby einfach nicht losreißen können. Doch diese Gelegenheit ergriff sie nun und huschte davon.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Besuchstag II

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Mary war die Erste. Um kurz nach zehn klopfte es an der Tür. Vorsichtig steckte sie den Kopf rein. "Mama...?", quiekte sie dann vergnügt und hüpfte ins Zimmer. Nadja saß mit einem Buch auf dem Sofa. "Ich hab schon gedacht hier ist niemand.", strahlte Mary, als sie ihre Freundin erblickte. Dann fiel ihr Blick auf das kleine Menschlein, dass friedlich in seinem Kinderbettchen lag und mit offenen Augen die Welt um sich herum anstarrte.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Besuchstag

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Joe sankt augenblicklich in tiefen Schlaf, als sein Kopf das Kissen berührte. Am Sonntag würde er ausschlafen. Das hatte er sich fest vorgenommen. Auch wenn er es nicht erwarten konnte, wieder zu Nadja zu fahren und seine Tochter auf dem Schoß zu haben, so brauchte er doch sinen Schlaf. Und den ganzen Tag konnte er eh nicht im Krankenhaus verbringen.

Dienstag, 15. Juli 2014

Würdeloser Anzug

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"Wir haben uns lange genug darum gedrückt.", sagte Nadja resolut und schaute zu Joe, der im Sessel saß und das Baby liebevoll hin und her wiegte. "Ich bin zu müde, um mir das jetzt zu überlegen.", erklärte Joe fest. Nadja nickte. "Aber nächste Woche machen wir das fest. Es kann doch nicht sein, dass wir sie die ganze Zeit nur 'die Kleine' nennen." Joe brummte zustimmend und stand auf und legte Nadja die Kleine wieder auf die Brust.

Montag, 14. Juli 2014

Hatte ich recht?

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Aufgeregt parkte Lelya den Wagen und ging ins Krankenhaus hinein. Es war also so weit, jetzt war sie Oma. Sie hatte ja Monate Zeit gehabt, sich mit dem Gedanken abzufinden, aber jetzt wo es soweit war, fühlte es sich dennoch komisch an. Nadja hatte ihr ja die Zimmernummer bereits geschickt und so ging sie hinauf auf die Entbindungsstation und wurde von einer Schwester, welche am Dialekt sofort erkannte, zu wem es wohl gehen sollte, zu Nadjas Zimmer gebracht.