Donnerstag, 11. November 2010

Rausschmeissen für Profis

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Jäh wurde Sebastian von hinten gepackt und auf seine Füße gerissen. Er stutzte. Gerade hatte er sich in die Hand gespuckt und seinen Speichel zwischen den Schamlippen verteilt um überhaupt in das frigide Mädchen eindringen zu können. Fassungslos starrte er in das Gesicht eines stadtbekannten Millionärs. In Sekundenbruchteilen ließ seine Erektion nach und er raffte sich die Hose hoch. Als er wieder angezogen war fand er langsam seine Fassung zurück. Die Aktion hatte kaum drei Sekunden gedauert. Nadja lag mit verweinten Augen und nach wie vor gespreizten Beinen auf dem Bett.

"Lassen Sie mich los.", fuhr er Joe an. Der hatte zwischen Nadja und Sebastian hin und her gesehen. Krampfhaft überlegte er was hier lief. Aber es war ihm auch egal. Dieser schnöselige Bubi hatte definitiv versucht seine Freundin zu ficken. Und allein das war Grund genug ihn jetzt an die Luft zu setzen. Über die Hintergründe könnte er sich immer noch klar werden.

"Ich lass dich los, wann es mir passt.", erklärte Joe. Zwar war Sebastian eigentlich deutlich stärker, aber Joe war eben ein Erwachsener. Am Kragen schleifte er ihn über den Flur und die Treppe hinunter. Sebastian ging halb seitwärts, halb rückwärts und hatte arge Mühe nicht zu stolpern. "Geoffrey? Der junge Mann möchte uns verlassen. Sorgen Sie dafür, dass der Sicherheitsdienst weiß wer er ist und überflüssig zu erwähnen, dass ich ihn nicht mehr sehen will!" Geoffrey nickte pflichtbewusst und packte einen von Sebastians Armen und drehte ihn in einem gekonnten Griff auf den Rücken. Diese Technik hatte er von einem Polizisten gelernt. Als Butler kam man zuweilen in die Verlegenheit unerwünschten Besuchern auch mit Nachdruck den Weg nach draußen zu weisen. Und so steuerte er Sebastian an seinem eigenen Daumen wie mit einem Joystick vor sich her.

Schon als Sebastian ankam, war es Geoffrey spanisch vorgekommen. Doch Nadja hatte die höfliche Gastgeberin gespielt. Dennoch waren ihm die begehrlichen Blicke, die Sebastian beim Frühstück auf Nadjas Körper geworfen hatten nicht entgangen. Verflucht noch mal, er hätte wachsamer sein müssen. Und dann kam auch noch der Hausherr unerwartet zurück und überraschte seine Freundin mit einem anderen Kerl. Doch Nadja konnte den Typen doch offensichtlich nicht leiden? Das Ganze war ein Rätsel.

Sebastian hatte aufgehört zu protestieren. Geoffreys Griff am Handgelenk war professionell und höchst schmerzhaft, wenn er nicht folgte. Als sie zuerst an seinem Auto vorbeigegangen waren hatte er ihm das Handgelenk mühelos so stark verdreht, dass er glaubte es müsse gleich brechen. "Erst vorn zur Wache. Da schießen wir ein schönes Foto von dir. Wir wollen doch nicht, dass du hier nochmal auftauchst!", war Geoffreys zynische Erklärung.

Wenig später war ein Foto von Sebastian in den Überwachungscomputer der Sicherheitsfirma eingespeist. Sollte er sich der Schrankenanlage auch nur nähern würde der Computer Alarm schlagen. An einen Zutritt zur Privatstraße war beim besten Willen nicht mehr zu denken. Sebastian fluchte innerlich als er schließlich in seinem modernen Kleinwagen nach Hause fuhr.

Kommentare:

  1. Ach, die Reichen sind eindeutig zu höflich. Juristisch gesehen völlig in Ordnung, aber ich hätte Sebastian trotzdem zwei Veilchen und etliche Prellungen gewünscht *seufz*

    Hoffentlich macht Joe jetzt keinen Fehler. Nadja braucht ihn.

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  2. *freudentanz* Ich liebe es wenn ich recht habe :-D

    Um Joe mach ich mir weniger Sorgen.

    Der kleine Dreckskerl kommt zwar da nicht mehr so ohne weiteres rein, doch was ist mit der Schule?!!?!

    ...mit einem mordernen Kleinwagen nach Hause fuhr..
    heißt dass, er wird vom Sicherheitsdienst nach hause gefahren?
    Erfahren die Eltern was für ein kleiner Perversling ihr Musterschüler ist?

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  3. Nahein, das ist sein eigenes Auto und in der Schule wird der Saukerl Nadja bestimmt auflauern. Ich finde ja, dass die ganze Schule UND die Eltern davon erfahren sollten. Aber ob das in Nadjas Sinn ist? Hm...

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