Mittwoch, 10. November 2010

Zerbrochen

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Sebastian fummelte an seiner Jeans herum und befreite seinen Schwanz aus der Hose. Er zog sie nicht weiter herunter. Wenn er fertig war, wollte er schnell wegkommen und sich nicht unnötig lange mit dem Anziehen aufhalten. Für Nadja waren schier unendliche Augenblicke verstrichen. Er hatte mit dem Daumen ihre Klitoris malträtiert. Feucht war sie davon natürlich nicht geworden. Mit Grauen dachte sie an das Gefühl, dass sie gleich erleben würde.

Ganz sacht bebte ihre Brust unter den Schluchzern und sie ging im Kopf eine Bilanz ihrer Sexualpartner durch. Im Puff damals hatte es nur widerwärtige und etwas weniger widerwärtige gegeben. Kurz durchzuckte sie der Gedanke an die unglaubliche Nacht mit dem Milliardär Thorsten Stahl auf Arramoa. Sie verfluchte die Tatsache, dass Joe nicht zu Hause war und plötzlich bekam sie Angst.

Bisher empfand sie keine wirkliche Furcht. Sie freute sich nicht auf das, was Sebastian vorhatte. Sie ekelte sich, sie wollte ihn wegstoßen doch all das war vollkommen aussichtslos. Die einfachste Möglichkeit dies zu überstehen war, stillzuhalten. Das hatte ihr Boris in Deutschland damals schmerzhaft beigebracht. Doch nun plagte sie eine andere Angst. Was, wenn Joe herausfand, was Sebastian getan hatte? Würde er sie noch berühren? Würde er ihr die Schuld geben? Würde er glauben, dass es wirklich eine Vergewaltigung gewesen war? Joe war nicht eifersüchtig, dennoch war er sich der Tatsache, dass es an Nadjas Schule gutaussehende Jungs gab, durchaus bewusst.

Ein gequälter Schrei, gefolgt von einem langen Weinen hallte durch das Zimmer. Sebastian war irritiert. Er hatte schon mehr als einmal seinem Verlangen freien Lauf gelassen, auch wenn das Mädchen vielleicht nicht ganz so doll auf ihn abfuhr. Aber einen Schrei wie Nadjas hatte er noch nicht gehört. Als sei etwas in ihr zerbrochen. Dabei hatte er noch nicht einmal versucht einzudringen. Nach wie vor rubbelte er auf ihrer empfindlichsten Stelle herum um etwas Feuchtigkeit zu erzeugen. Dabei stieß seine Eichel immer wieder außen an ihre Schamlippen.

Kurz wurde ihm heiß. Ob dieser komische Buttler den Schrei gehört hatte? Kurz hielt er inne und presste Nadja die Hand auf den Mund. Hatte es gerade auf dem Flur gerumpelt? Ach was! Das bildete er sich bloß ein. "Halt den Mund.", fuhr er Nadja an und nahm die Hand von ihrem Mund. Das erstickte Weinen war zu einem Schluchzen verkommen. Ein letztes Mal versuchte sie ihre Schenkel zusammen zu pressen. Doch Sebastians 80 Kilo waren einfach zu viel.

Nadjas Schritt schmerzte unheimlich. Fast wünschte sie, er würde es endlich hinter sich bringen. Ihr den Schwanz hineinzuschieben würde sie schon verkraften, doch das Rubbeln auf ihrer zarten Stelle war nahezu unerträglich. Sie schloss die Augen und hoffte, dass er schnell kommen würde.

Kommentare:

  1. Ach Mensch. Ich wünsche dem Kerl die Pest an den Hals und mehr.
    Wird schwierig für Joe werden. Soll er Nadja glauben? Und wenn er glaubt, wie kann er den Bruch in ihrer Seele kitten?

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  2. *grummel*

    Ich hoffe auf eine positive Wende.

    Ein Geräusch, vor der Türe?
    ...Die Mädels stehen vor der Tür!
    Sie haben sich heimlich zum aufräumen verabredet.
    ...Joe wollte Nadja überraschen und wollte auf ihrem Geburtstag dabei sein. Durch eine Flugverspätung hat er es aber erst heute früh geschafft!
    ....Der gute Buttler hat was "gewittert" und hat das Bürschchen nicht aus den Augen gelassen.

    .....Hauptsache es ist bald vorbei und er kommt nicht ungestraft davon!!
    *den Autor böse anfunkel*

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