Samstag, 16. April 2011

Noctambule II: Erinnerst du dich?

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Zu seinem tiefsten Bedauern war der betörende Duft ihres Blutes verschwunden. Dies war wohl der klarste Beweis für ihre Verwandlung. Sie war eine von ihnen, niemals wieder würde Angst ihr Blut versüßen und niemals wieder würde er seine Gier zügeln müssen. Dennoch spürte er das Rauschen ihres Blutes und vernahm ihren erhöhten Pulsschlag.
"Erinnerst du dich noch an die Regeln?" sein Flüstern erreichte sie in ihrem Kopf wie früher und sie schloss betört die Augen. Ein zittriges Lächeln blitzte kurz in ihrem Gesicht auf und an seinen Fingern spürte er das minimale Nicken ihres Kopfes.

"Ja, Herr. An jede einzelne.." Es war seltsam, wie unsicher sie sich auf einmal fühlte. Er begehrte sie offenbar, und mindestens genauso wie früher. Ihre größte Angst war es gewesen, dass er die Vergewaltigung Georges an ihr nicht verwinden konnte, aber das Gegenteil davon hatte er bereits vorhin auf der Straße bewiesen.
Ohne es genauer erklären zu können, war sie nun aufgeregt, fast nervös und unsicher. Armand spürte dies und legte amüsiert lächelnd den Kopf ein wenig schief. Sie schlug die Augen nieder und begann mit bebenden Fingern ihr Hemd aufzuknöpfen. Armands Blick verfolgte jede ihrer Bewegungen. Er konzentrierte sich so sehr auf Anya, dass er das Rascheln des Stoffes fast überlaut zu hören begann und sog den Anblick der auftauchenden nackten Haut unter dem rauen Stoff in sich auf.
Als sie das Hemd öffnete und über die Schultern herab gleiten ließ, musste er tief einatmen. Amüsiert stellte er fest, dass er vergessen hatte zu atmen.
Das Hemd raschelte zu Boden und blieb dort achtlos liegen. Anya senkte die Hände und ließ Armand Zeit, ihre vollen Brüste zu betrachten, die sich ihm entgegen reckten. Anyas Erregung hatte die Brustwarzen versteifen lassen und die frische Luft auf der Haut hatte eine kleine Gänsehaut erzeugt, die sich nun langsam wieder verschwand und eine seidige, weiche Haut offenbarte.

Armand musste erneut tief durchatmen bei ihrem Anblick. In den letzten beiden Wochen hatte er in seinem Gedächtnis stets ihr Gesicht aufgerufen aus Angst, es vergessen zu können. Seine Erinnerungen hatten ihm ihren nackten Körper nicht gezeigt, aber das Gefühl der Sehnsucht verstärkt.
Nun endlich stand sie wieder vor ihm, schöner denn je. Sie weckte mit ihrem zierlichen, kleinen Körper und den großen Augen, die scheu zu ihm aufsahen nicht nur die alte Erregung und den Wunsch, sie sofort zu nehmen, sondern auch den Drang sie zu beschützen und vor allem Unheil zu bewahren.
Er sehnte sich danach, seine Hände auf ihre Brüste zu legen und hatte seltsamerweise doch eine gewisse Scheu davor, aus Sorge, schließlich einfach über sie herzufallen. Er musste innerlich über sich den Kopf schütteln, hatte er doch seit Adaliz keine Frau mehr danach gefragt, ob sie ihn wollte oder nicht sondern sich einfach darauf verlassen, sie mit seiner Ausstrahlung zu überzeugen. Nun stand er wie ein kleiner Junge vor dieser zarten Frau.
Er gab sich einen Ruck und das leise Knurren, das er ausstieß, galt eher sich selbst als ihr. Dennoch warf sie einen großäugigen Blick zu ihm hoch und kaute auf ihrer Unterlippe.
Als sich seine großen Hände sanft auf ihre Brüste legten, schnappte sie nach Luft. Sie hatte so sehr dieses Gefühl vermisst, dass sie nun, wo sie es wieder spürte, von dem Glücksgefühl wie von einem heißen Lavastrom durchströmt wurde. Sie schloss kurz ihre Augen und drängte ihren Oberkörper gegen seine Hände.
Lächelnd spürte sie seine Antwort. Seine Hände griffen plötzlich fester zu, kneteten und massierten ihre Brüste und seine Finger schoben sich um ihre Brustwarzen, um sie leicht einzuklemmen. Ihr Atem wurde zittriger. Langsam öffnete sie die Augen und sah sein Gesicht vor sich.
Er hatte den Kopf gesenkt. Seine schwarzen, langen Haare fielen ungezügelt in sein Gesicht. Er starrte auf ihre Brüste und wirkte völlig versunken. Anya genoss den Anblick seiner langen Wimpern, das Funkeln in seinen Augen und das leichte Beben seiner Nasenflügel.
Noch mehr aber genoss sie das Kribbeln, das in ihrem Körper einsetzte und die feinen Nadelstiche, die er an ihren Brustwarzen auslöste. Mit einem kleinen Keuchen legte sie den Kopf in den Nacken zurück und schloss die Augen. Sie gehörte wieder ihm, wurde von ihm begehrt und angenommen. Gleich würde sie vor ihm nieder knien, würde sich ihm unterwerfen und den so sehr vermissten Schmerz spüren, den er gezielt einzusetzen verstand.
"Die Hose!" verlangte seine Stimme nun rau. Anya ließ ihre Augen geschlossen, aber ihre Hände banden zielsicher ihre Hose auf und schoben sie über die Hüften. Da die Hose ohnehin zu groß war und nur notdürftig durch einen Stoffstreifen als Gürtelersatz gehalten worden war, rutsche sie nun von alleine an ihren Beinen herunter und sammelte sich um ihre Knöchel.
Armand ließ sie los, so dass sie aus der Hose steigen konnte. Völlig nackt stand sie vor ihm und senkte den Kopf, als sie sich geschmeidig auf die Knie herabließ. Ihr feines Gehör hörte das genussvolle Durchatmen Armands. Ihre Mundwinkel zuckten kurz, aber sie blickte nicht auf sondern sah auf ihre Fingerspitzen, die nun auf ihren Oberschenkeln lagen.
Armand ging langsam um sie herum und blieb nach der ersten Runde hinter ihr stehen. Nun gestattete er sich ein sanftes Lächeln. Anyas lange, blonde Haare hatten es ihm angetan. Wie flüssiges Gold flossen sie über ihre Schultern und endeten nur wenige Zentimeter über ihrem Po. Anyas aufrechte Haltung erlaubte es ihre Haaren, wie ein geschlossener Vorhang über ihren schmalen Rücken zu fallen. Im Schein des Kerzenlichts wirkten die blonden Haare mehrfarbig schillernd.
Zudem vermittelte die nackte Anya mit ihren schmutzigen, nackten Füßen das Bild einer niederen Sklavin, was Armand einen zusätzlichen Reiz bescherte, mit dem er nicht gerechnet hatte. Ihm war nicht klar gewesen, dass seine Anya barfüßig gewesen war. Nun aber entlockte ihm dieser Anblick ein Lächeln und nur mühsam unterdrückte er ein erregtes Raunen.
Armand erlag der Verlockung und ging hinter Anya in die Hocke. Seine Finger griffen in das weiche Haar, spielten mit einzelnen Strähnen, wickelten sie auf und ließen sie wieder fallen, nur um zu sehen wie sich das Haar weich wieder in die anderen Strähnen einfügte.
Anya behielt ihre Augen geschlossen und hielt reglos still. Ihre Brust hob und senkte sich unter ihrem schwerer gewordenen Atem und hin und wieder erschauerte sie von der Erregung, die durch ihren Körper schoss.
Als er plötzlich um sie herum nach ihren Brüsten griff, zuckte sie zusammen und neigte den Oberkörper leicht zurück. Seine großen Hände packten nun fest und besitzergreifend zu. Zusätzlich spürte sie seinen Atem wie einen kleinen Windhauch an ihrem Ohr. Er musste sich nach vorne gebeugt haben, um ihr ganz nah zu sein.
"Kleine Anya." Sie konnte nicht fassen, dass diese zwei kleinen Worte immer noch solche Wirkung auf sie hatte. Ein Schauer stürmte durch ihren Körper während sie leicht nickte.
"Du bist stark." hauchte er in ihr Ohr. Anya blinzelte kurz. Sie überlegte, wie er das meinen konnte, denn gegen seine Körperkraft hatte sich nichts entgegenzusetzen. Aber ihr Geist war stark und sie beschloss, das auch genauso aufzufassen. Dennoch rührte sie sich nicht und lauschte aufmerksam.
"Ich werde deine Demut auskosten." flüsterte er und knetete ihre Brüste noch stärker. Anya schluckte und öffnete die Lippen. Er würde ihre Unterwerfung mit jeder Faser genießen, das hatte sie beschlossen. Und sie selbst auch.
"Ich will dich leiden sehen." Ein kleines Keuchen kam aus ihrer Kehle. Sie wusste um die Fähigkeit ihres Körpers, fast sofort mit dem Heilprozess zu beginnen. Mehr als einmal hatte sie sich in den letzten Tagen an Armands Satz erinnert: "Wir sind sehr schwer zu töten für einen Menschen." Armand wollte sie nicht töten. Und sie würde mit erregter Gier für ihn leiden, denn das Wissen um die schnelle Linderung erleichterte es ihr, sich ihm noch intensiver hinzugeben, konnte sie doch nun noch mehr ertragen für ihn.
"Ja, mein Herr." wisperte sie zurück und sehnte sich danach, ihn zu umarmen. Als hätte er diesen Wunsch gespürt, schlang er die Arme um ihren Oberkörper und presste sie an seine Brust. Anya stöhnte glücklich auf und lehnte den Kopf zurück an seine Schulter.
Nur kurz, denn dann begann Armand, ihren Körper nach vorne zu drängen, bis sie verstand und auf alle Viere ging. Lustvoll streckte sie ihm ihr Becken entgegen, spreizte die Beine weiter auseinander und senkte den Kopf.

Kommentare:

  1. Uhh :) Jetzt gibts wieder Ferkelei zu lesen. So richtige mein ich. Aber wieder erst morgen :(

    Und ich bin gespannt, wie sehr man einen Vampir verklopfen muss, damit es ihm weh tut. Schmerz spüren, sie doch wie normale Menschen. Aber wie ist das mit der Nachhaltigkeit einer solchen Tracht Prügel? Verschwinden die Striemen einer Peitsche schneller?

    Und ist das Verhältnis tatsächlich noch das alte? Ohne die unterschwellige Drohkulisse eines ständig möglichen Bisses, der sie töten könnte? Wird Armand irgendwann vermissen, wie sie sich unter ihm windet, den Hals darbietet und ihm erlaubt zu beissen?

    Oh Armand hat viel herauszufinden.

    Und Anya auch...

    Gruß
    Joe

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  2. ich kann mich nur dem Kommentar oben anschließen.

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