Donnerstag, 7. April 2011

Estúpido Bonitas

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

"Du bist verrückt. Nirgendwo ist bessere Party! Und Bier ist billig!", meinte Felipe etwas irritiert, als Sebastian verlangt hatte zu gehen. "Ich finde es scheiße hier!", maulte Sebastian weiter. Doch Felipe nahm das einfach nicht mehr ernst. Die Anderen gaben sich weiterhin dem Bierkonsum hin. Schulterzuckend kam der Kollege vom Tisch der Mädchen zurück. Felipe grinste ihn an. "Estúpido Bonitas.", fluchte er und griff wieder nach seinem Bier. Die anderen lachten ihn nur aus. Nur Sebastian nickte und wandte den Mädchen dem Mädchentisch den Rücken zu.

Für sein Anliegen, die Kneipe zu wechseln interessierte sich niemand mehr. Die spanischen Worte dafür fielen ihm nicht ein und außer Felipe war keiner in der Lage ihn vernünftig zu verstehen. Ihm stand kalter Schweiß auf der Stirn. Was wäre, wenn sie ihn hier entdeckten? Wie kam diese Bande überhaupt hier hin? Die suchten doch sicher nach ihm. Die wollten ihn finden und zurückschleifen nach Amerika, um ihn persönlich in den Knast zu werfen.


"Wir sollten noch eine Stunde dranhängen.", lallte Ashley und schlürfte den letzten Rest aus ihrem Tequila Sunrise. Gretchen riss kurz die Augen auf. Jetzt war es endlich fast soweit, dass sie fahren würden, und dieses verrückte Huhn wollte noch länger bleiben? Aber eigentlich war es inzwischen wirklich lustig. Es war tatsächlich offensichtlich auch für Frauen hier nicht gefährlich. Sogar der freche Junge eben, der Linda fast an die Brüste gefasst hatte, war nach einem 'Nein', wenn auch fluchend, doch widerspruchslos abgezogen.

"Schauen wir doch einfach, wie lange es uns Spaß macht.", schlichtete Mary den Zwist und schaute zu Nadja. Die schlürfte inzwischen, statt Cola, exotische Fruchtsäfte in buntem Mix und nickte nur. "Mir egal. Ich bin nicht müde.", meinte sie nur schulterzuckend. Linda orderte die nächste Runde Cocktails. Gretchen schaute sich um. Eigentlich musste sie dringend auf Toilette. Nun konnte es auch nicht mehr wirklich warten. "Ich bin gleich zurück.", meinte sie und erhob sich. 'Einfach nicht nervös machen lassen. Die Kellner helfen mir.' So versuchte sie sich zu beruhigen und begann sich durch die volle Kneipe in Richtung Toilette zu schieben.

Sie drückte sich zwischen Männern hindurch und ignorierte das Pfeifen oder die Rufe, die sie nicht verstand. Doch plötzlich, als sie sich durch eine Gruppe junger Mexikaner schob, welche zusammenstanden und jeder ein Bier in der Hand hatten, traf sie der Schlag.

Kommentare:

  1. Tja, da kann der Drang auf Toilette ganz plötzlich verschwinden. Ich vermute, sie kehrt um und wispert am Tisch atemlos: Nicht hingucken! Niiiicht hingucken!

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  2. manno jetzt entdecken die sich also doch erst morgen :( hauptsache es kommt dann ein bisschen action, die gespräche über zeitig nachhause fahren hatten wir ja schon zur genüge ;)

    Aber das wird bestimmt ganz öde und basti wird rumbetteln, winseln, das sie ihn nicht verraten er ist ja schon hier arm wiene kirchenmaus und die mädels werden mitleid haben, darauf läufts doch raus... hmm ich hoffe ich hab nicht recht

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