Freitag, 25. März 2011

Intern: Noctambule - Nachruf

Der Titel des heutigen Kapitels verrät es: Dies war das erste Buch von KayGee. Noctambule I ist damit zu Ende.

Ich danke KayGee nochmal ganz herzlich, dass sie dieses Werk hier veröffentlicht hat und hoffe, dass ihr alle daran Freude hattet. Auch den fleißigen Kommentatoren natürlich ein herzliches Dankeschön für das Feedback. Das ein und andere hat sie ja selbst beantwortet. Aber ich versichere, dass sie sich, genau wie ich, über jeden, auch jeden anonymen oder noch so kurzen, Kommentar gefreut hat.

Jetzt wird es, abgesehen von der Geschichte um Nadja, einige Tage etwas ruhiger zugehen. Allerdings wird die ein und andere Kurzgeschichte um 09:00 Uhr hier auftauchen. Es lohnt sich also auch für diejenigen, welche die Nadjageschichte nicht lesen, hier täglich vorbeizuschauen.

Aber Vampirfans brauchen nicht traurig zu sein. Das zweite Buch von Kay Gee ist bereits fertig und wird voraussichtlich ab dem ersten April hier in täglichen Kapitelchen auftauchen. Ich wünsche euch jetzt schon viel Freude damit.

Außerdem werde ich noch eine Umfrage starten, was sich hier vielleicht noch verändern und verbessern ließe.

Und nun, weiterhin viel Freude mit dem Blog.

Joe
Euer Geschichtenblogger

Kommentare:

  1. Wow, vielen Dank, Joe! Da hast du dir schon ganz schön viel Mühe gemacht, das freut mich sehr :)

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  2. Liebe KayGee,

    Endlich habe ich die Zeit gefunden auch die lezten Kapitel zu lesen und diesen Höhepunkt des Buches auszukosten. Nun will ich dich auch nicht umd ein wohlverdientes Lob und Feedback bringen. Ich wusste nicht so recht, wo ich es anbringen soll und fand nun, dieser Artikel sei der richtige Platz.

    Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich es genossen habe, dennoch werde ich es mal versuchen.

    Das Buch beginnt mit unglaublich viel SEX! Und auch wenn manch einer sagen wird (oder bereits gesagt hat), es sei zu viel, so hat doch jede einzelne Szene ihre ganz eigene Berechtigung. Jeder Sex birgt für mich etwas neues in sich und definiert Anyas Rolle mehr. Doch auch, dass der letzte Teil nun weniger Sex enthält ist absolut richtig und berechtigt. Wenn ich so dreist sein darf: Das Buch ist für mich ein Porno. Aber es ist ein verflucht Guter. Ich sehe beim Lesen vor meinem geistigen Auge einen wundervollen Film, der eben nicht wie ein prüder Hollywoodstreifen, der Phantasie des Zuschauers überlässt, was ein Pärchen hinter verschlossenen Türen treibt, sondern der Focus bleibt, wo er hingehört. Und seien wir doch mal ehrlich: Jeder will es sehen. Und in dieser absolut stilvollen Weise der Beschreibung, will ich es allzu gern lesen.
    Ich muss vielleicht dazu sagen, dass ich selbst SM und allem, was so dazu gehört, nichts abgewinnen kann. Für mich habe ich entschieden, dass Sex und Gewalt nicht zusammen gehören. Aber dennoch hat dieses Buch mir einen spannenden, wenn sicherlich auch sehr speziellen, Einblick in diese Welt gegeben und auch in die Gedanken derer, welche diese Art, Sex zu haben, ausleben.

    Und damit sind wir schon beim Hauptthema: Anya und die Charaktere des Buches überhaupt. Durch die Rückblicke hast du es geschafft, Armand und seinen Weg zu skizzieren. Du hast geschafft zu erklären, wie dieser Mann zu seinen Fähigkeiten kam und wie er zu dem wurde, was er heute ist. Auch seine Freundschaft mit Sergej und seine Feindseligkeit George gegenüber wird klar. Dies ist eine sehr schöne Eigenart des Buches und ich bin beeindruckt, wie du es schaffst, die verschiedenen Zeiten so Eindrucksvoll zu beschreiben. Die Zeitsprünge von knapp 500 Jahren beim Schreiben mitzumachen war sicherlich nicht immer leicht.

    Anya selbst, als Heldin (Am Ende ja wirklich als wortwörtliche Heldin) dieser Geschichte hat mich sehr fasziniert. Und habe ich gerade ja noch gesagt, dass ich selbst SM nicht erlebe, so frage ich mich doch nach all diesen Eindrücken, wie ich wohl reagiert hätte wenn ich in Anyas Position wäre ;)

    Abschließend möchte ich noch einmal sagen: Das Buch ist eines der Besten, die ich je gelesen habe und ich lese viel. Ich kann dir nicht sagen, was für diese Einschätzung mein Maßstab ist. Vordergründig ist es das Vergnügen, der Spaß und, in diesem Fall, auch die Erregung, welche ich beim Lesen hatte.

    Ich finde es mutig von dir das Buch, so wie du es geschrieben hast, zu veröffentlichen und dich nicht hinter falscher Scham zu verstecken.

    Ich hoffe du nimmst mir das seltene Kommentieren nicht krum, aber ich bin schlichtweg nicht geeignet so lange und fesselnde Texte am Monitor zu lesen.

    Nun freue ich mich auf dein zweites Buch, welches ja sogar gerade eben gestartet ist und ich bin gespannt, in welche Richtung es diesmal geht und was nun alles passiert.

    Ganz liebe Grüße von einem echten Fan
    Angelina

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  3. Liebe Angelina,

    Wow! DAS ist tatsächlich ein wahnsinnig schöner, langer Kommentar und damit der Traum eines jeden Autors. Vielen Dank dafür.

    Aber natürlich möchte ich darauf auch eingehen.

    Ja, du hast Recht damit, das Buch als Porno einzustufen und ich wäre realitätsfremd, würde ich das abstreiten. Ich selbst bezeichne es als Trivialliteratur. Doch ist mir ein guter Porno viel lieber, als ein schlecht recherchierter und noch schlechter geschriebener Geschichtsroman.

    Es lag in meiner Absicht, bei dem Leser einen Film zu entwickeln und es ist mir offenbar auch gelungen. Dass es auch bei dir, die dem SM nichts abgewinnen kann, eingeschlagen hat, werte ich als höchstes Kompliment. Ganz unabhängig davon, dass mir die SM-Szene lieb ist, finde ich nicht, dass Vanilla zu einem mordenden Vampir passt und zum Zweiten möchte ich mich energisch von dem dummen, hirnlosen Haudraufgezücht distanzieren, die sich dann auch noch SM-Freunde nennen. Gerade deshalb war es mir wichtig, auch die Gedanken und Gefühle beider Seiten so tief und verständlich wie möglich zu schildern und erkennen zu lassen, dass die Gewalt dabei für beide in den Hintergrund tritt. Schließlich ist Gewalt nur etwas, was massiv gegen den eigenen Willen geschieht. Und spätestens im Verlauf des Buches wird klar, dass Anya das alles durchaus WILL und erkennt, dass die masochistische Seite in ihr angesprungen ist. Und last not least entsteht auch bei einem Andersgesinnten die fasziniert schaudernde Spannung, was weiter geschehen wird. Davon sollte ein Buch leben.

    Am Anfang viel Sex, am Ende wenig - aber auch nicht vermisst. Schließlich definierte sich am Anfang die "Beziehung" der Beiden nur über den Sex und beginnt dann sich zu wandeln. Ich kann dir versichern, dass ich mehr Stunden an Recherchen verbracht habe als am Schreiben selbst. Es wäre ein Jammer, wenn das Buch daran zerbricht, dass im Mittelalter eine Uhr oder ein Handy auftaucht, um mal bei banalen Beispielen zu bleiben. Gerade Joe Nevermind hat es als Hobby, mich auf Fehler aufmerksam zu machen, die letztlich keine sind, weil z.B. das Klavier bzw. der Flügel gerade erfunden wurden. Das macht uns beiden einen Mordsspaß :-)

    Nein, ich nehme dir das seltene Kommentieren gar nicht krumm, wenn dafür dann solche Kommentare kommen, die auf mich absolut ehrlich wirken und dafür sprechen, dass du dir Gedanken gemacht hast. Das ist Balsam auf das feedbackarme Autorenherz.

    Ich wünsche dir viel Spaß beim zweiten Band "Die Rache", bei dem du sicherlich wieder über Sex stolpern wirst, aber noch über so manch andere Überraschung.

    Liebe Grüße, natürlich auch an deinen tapfer ausdruckenden Freund :-)

    Kay Gee

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