Mittwoch, 23. Februar 2011

Nichts zu verlieren

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Einmal mehr betrat Nadja einen Gerichtssaal. Diesmal nahm sie gleich hinten Platz und setzte sich in den Zuschauerraum neben Pammy. Die durfte ebenfalls dort sitzen, bis sie als Zeugin aufgerufen wurde. Nadja nickte ihr freundlich zu doch Pammy presste etwas die Lippen aufeinander und schaute bitter. "Tut mir leid.", gab sie dann zu. "Dass du mich auch immer verpfeifen musst.", maulte Pammy etwas.

Mrs. Berringer drehte den Kopf. "Was ist denn los, mein Schatz?", wollte sie wissen. "Nix.", sagte Pammy schnell. Die Situation zu Hause war angespannt genug, seit herausgekommen war, was damals auf der Party passiert war. Da taten ingesamt zwei Gerichsverhandlungen nicht wirklich etwas dafür das zu beruhigen.

Nadja wartete gespannt. Ob wirklich herauskommen würde, dass Martin Pammy abgefüllt hatte um sie für Sebastian gefügig zu machen? Etwas zweifelnd schaute sie sich um. Sebastian war immer noch nicht aufgetaucht. Grant und der Staatsanwalt begrüßten sich recht lässig und ordneten ihre Akten. Dann kam der Richter herein und es wurde begonnen. Auch Martin bekannte sich nicht schuldig, wie schon Sebastian letzte Woche. Also würde auch diesmal der Staatsanwalt beweisen müssen, was man ihm vorwarf. Als er sein Eingangsplädoyer hielt hörte es sich schon ziemlich grauenvoll an.

Martins Anwalt beschränkte sich darauf zu erklären, man werde die Vorwürfe entkräften und beweisen, dass sich Pammy den Alkohol selbst genommen hatte und außerdem Martin nichts damit zu tun hatte was zwischen Pammy und Sebastian im Anschluss passiert war. Er klang ziemlich gelangweilt dabei. Nadja atmete durch. Irgendwie war es ziemlich spannend hier zu sitzen, wenn man nicht wirklich beteiligt war.

Die Vernehmung von Pammy als Zeugin war wenig spannend. Was sie erzählte hatte Nadja ja schon in der Woche vorher gehört. Wieder machte sie ihre Sache sehr gut und sie durfte sich wieder setzen. Dann schaute der Staatsanwalt sich um. "Eigentlich wollte ich jetzt Sebastian in den Zeugenstand berufen. Er ist vorgeladen." Er zeigte dem Richter ein Dokument. Der Richter lies Sebastian im Gebäude ausrufen. "Wir werden ein paar Minuten warten. Vielleicht bequemt sich der Herr ja doch noch ohne Unterstützung der Cops her.", erklärte er dann und der Staatsanwalt nickte. "Warum taucht er nicht auf? Er ist doch eh schon verurteilt?", wollte Pammy von Nadja wissen. "Ich habe keine Ahnung.", sagte sie dann. Tatsächlich kam es ihr sehr spanisch vor. Sebastian hatte doch bei diesem Prozess nichts zu verlieren.

Kommentare:

  1. Och nöö.. du lässt dir aber auch einiges einfallen, um den Prozess noch zu verzögern!

    Schaff diesen Sebastian ran und sieh zu, dass es endlich los geht! *aufn Tisch hau*

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  2. hey das Kapitelchen ist aber wirklich ein bissel mini ;) ... kaum hat man sich eingelesen ist auch schon wieder Schluss. Voll Fies

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