Montag, 25. Oktober 2010

Noctambule: Stolz und Hingabe

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Seine Hand zog sie an der Schulter wieder hoch, bis sie aufrecht stand und schwer atmend geradeaus starrte. Wieder spürte sie seinen großen Körper hinter sich. Er wusste genau, was er in ihr auslöste, als er sich gegen ihren Rücken drängte und den Haken dadurch noch ein Stückchen tiefer drückte. Anyas Lippen blieben geöffnet, ihr Atem ging schnell und hektisch, aber sie schloss die Augen, als seine Hände sich nach vorne schoben und um ihre Brüste schlossen.
Aber statt fest zu kneten, blieben die Finger sanft, umschlossen nur zärtlich ihr Fleisch, streichelten sie und reizten ihre Brustwarzen.
Erregung überflutete Anya. Ein zaghaftes Stöhnen signalisierte ihm ihre Gefühle während er ihren Anblick genoss. Wie stolz sie gerade wirkte! Stolz und dennoch unterwürfig.
Kerzengerade stand sie vor ihm, erregte Nippel lagen zwischen seinen Fingern und ihre Augen waren geschlossen, als würde sie sich verinnerlichen, dass sie nur für ihn so dort stand und diesen Haken ertrug.
Ihre sinnlichen Lippen waren leicht geöffnet, schnelles Atmen hob und senkte ihre vollen Brüste, die weich in seinen Händen lagen. Ihre kleine Stupsnase machte ihr Profil perfekt, und der geflochtene Zopf hob ihren langen, schmalen Hals hervor, der so zerbrechlich wirkte und in den er so unsagbar gerne seine Zähne graben wollte.
Wieder unterdrückte er das gierige Zittern, das ihn beim Anblick ihres Halses erschüttern wollte. Anya öffnete nun die Augen und schaute wieder geradeaus.
"Du bist wunderschön." Seine Stimme hauchte diese Worte in ihr Ohr und ihm war im Moment tatsächlich danach zu flüstern, denn er traute seiner eigenen Stimme nicht. Er sah den unsicheren Ansatz eines freudigen Lächelns in ihren Mundwinkeln und wieder strahlte sie Stolz aus, als sie minimal die kleine Nase anhob.
Seine rechte Hand glitt zu ihrem flachen Bauch und legte sich dort nieder. Hier spürte er ihre schnelle Atmung noch deutlicher.
"Du bist erregt, nicht wahr?" flüsterte er weiter. Die Röte in ihren Wangen vertiefte sich. Sie wollte nicken, ganz unbewusst, bremste aber ihre Bewegung sofort wieder mit einem kurzen Stirnrunzeln, denn das Nicken wirkte sich sofort über den Zopf auf den Haken aus.
"Ja, Herr." Hauchte sie mit bebender Stimme. Wie süß ihre Verlegenheit war. Jeder anerzogene Anstand verbot es ihr noch, diese ungeheuerliche Tatsache zuzugeben. Auch das würde sie noch lernen. Er schnurrte tief und zufrieden.
"Du kannst es noch nicht zugeben, warum du erregt bist, aber ich weiß es, meine kleine Anya." Ihre Lippen zitterten kurz.
"Sag mir, warum ich dich jetzt bestrafen werde." Verlangte er und seine Stimme wurde ein wenig fester. Anya schluckte. Zu gerne hätte sie den Kopf gesenkt, um ihre Verlegenheit zu verbergen.
"Ich habe die Hände nicht hinter dem Kopf behalten, Herr." Gestand sie leise. Seine Nase glitt an ihrem Hals entlang. Mit einem wohligen Schnurren fuhr seine Zungenspitze über ihre pulsierende Ader.
"Denkst du, dass du eine Strafe verdient hast?" Seine Hand auf ihrem Bauch spürte ihr tiefes Einatmen. Sanft streichelte die andere Hand noch immer das feste Fleisch ihrer linken Brust.
"Ja Herr." Ihre Antwort kam zögernd und es war nur ein Wispern.
Doch er wusste nur zu genau, dass alleine diese Bestätigung bereits ein großer Schritt für sie war und bestand nicht auf einer deutlichen Antwort, sondern lächelte zufrieden. Er richtete sich auf und seine Hände verschwanden von ihrem Körper.


In Anyas hübschen Kopf tobten die Gedanken. Die gespreizten Beine öffneten ihre Scham und sie hatte jederzeit erwartet, seine Finger dort zu spüren. Sie hatte es gehofft, sich regelrecht danach gesehnt aber ihr pulsierendes Geschlecht blieb unberührt.
Statt dessen hatte er sie auf diesen Haken gespießt und ihren Kopf derart daran fixiert, dass jede Kopfbewegung sich auf den Haken übertragen würde.
Ein unbewusstes Nicken hatte es ihr bewiesen und sie automatisch in eine Hohlkreuzhaltung gebracht. Aber so demütigend dieses Ding in ihr auch war, so sehr erregte es sie auch.
Diese Tatsache verwirrte und irritierte sie.
Noch nie hatte irgendjemand diese Pforte berührt. Ihr neuer Herr bemächtigte sich ganz selbstverständlich ihrer intimsten Körperstellen und sie hatte aufgehört, sich dagegen zu wehren, sondern sehnte sich bereits danach.
Sie begann zu begreifen, dass sie in eine Position rutschte, die für sie wie gemacht zu sein schien. Eine unbekannte, neue, erregende und aufregende Situation, von der sie nicht wusste, dass es sie tatsächlich gab, ja sie hatte ja nicht einmal gewusst, dass sie sich das gewünscht hatte.
Aber ER, er hatte es in ihr erkannt und forderte nun ihren Gehorsam. Das Einzige, was sie noch verunsicherte, war sein Gebiss und diese seltsame Ausstrahlung.
Von ihm ging eine andere Gefahr als "nur" Schmerz aus. Sie befand sich in Gefahr, dass er seinen spürbaren Kampf gegen seine Selbstbeherrschung verlieren könnte. Und dieser Gedanke löste immer wieder neue Angst in ihr aus.
Sie musste es schaffen, sein Vertrauen zu gewinnen, sie zu akzeptieren und dann erst würde die Gefahr vielleicht ein kleines bisschen schwinden.
Anya schloss die Augen und ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht. Und ihm entging nicht, die winzige Veränderung in ihrem Körper. Als sie ihre Augen wieder öffnete, strahlten sie Hingabe und Stolz aus. Und ohne einen Befehl gehört zu haben, hob sie die Hände hinter den Kopf und verschränkte sie dort.

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