Donnerstag, 14. Oktober 2010

Noctambule: Lust und Leid

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Sein Blick lag mit brennender, lustvoller Konzentration auf ihrem Körper. Jedes noch so kleine Zucken gab ihm Auskunft über ihren Zustand, jeder Laut, den sie ausstieß war nicht nur Musik in seinen Ohren sondern erzählte ihm ganze Romane über ihre Gefühle. Seine Schläge waren wohl dosiert und für die empfindsame Haut seiner jungen Dienerin an der Obergrenze des erträglichen. Er musste behutsam vorgehen, sie langsam an den Schmerz heranführen und vorsichtig austesten, wie viel sie ertragen konnte.
Mit gierigem Hochgenuss übersäte er ihren zierlichen Körper mit einem Muster aus roten Striemen. Die zarte Haut vertrug noch keine harten Schläge. Ihre ersten Schreie bestanden aus reinem Schmerz mit angstvollem Unterton.
Dankbare Hingabe konnte er noch nicht feststellen und hatte er auch nicht erwartet. Doch sogar diese angstvolle Qual in ihrer Stimme berauschte ihn und es kostete ihn große Kraft, sich weiter zu bremsen und zu kontrollieren.
Die Pause kam spät. Lächelnd entblößte er sein scharfes Gebiss, als er ihrem nun einsetzenden Stöhnen lauschte. Sein Blick lag auf ihrer Scham und das Glitzern, das er dort erkannte ließ seinen ohnehin schon steinharten Schwanz aufzucken. Da war es! Das erste Anzeichen von lustvoller Hingabe.
Seine Hand berührte sanft ihren Oberschenkel und selbst diese kleine Berührung ließ sie erschreckt zusammenzucken. Streichelnd glitt er über die Striemen auf ihrem Hintern und wusste, dass er damit ein erneutes Brennen auf ihrer Haut auslöste.
Ihr Stöhnen bestätigte es ihm. Mit geneigtem Kopf und aufmerksam lauerndem Blick ließ er seine Hand über ihren Rücken wandern. Schwarze Haarsträhnen fielen in sein Gesicht, als er sich vorbeugte und den süßen Duft ihrer Erregung wahrnahm.
Im Hochgenuss schloss er seine Augen und sog ihren Duft ein. Seine Finger ertasteten die Muskeln unter ihren Pobacken und glitten zu ihrer feuchten Spalte. Wimmernd zuckte sie zusammen, ihre Beine bebten in der Anstrengung, sich schließen zu wollen, während seine Finger wissend ihre Schamlippen aufspreizten, ihre pochende Klit berührten und zu massieren begannen.
Ihr Stöhnen war lang und lustvoll. Die neue Stimulation drängte den eben noch unerträglich brennenden Schmerz in den Hintergrund, wo er weiter lauerte und sie daran erinnerte, wozu er im Stande war. Jetzt aber zuckten ihre Muskeln in den heftigen Verlangen, sich bewegen zu können, um die Erregung durch in ihrem Körper zu verteilen.
Ihre nun aufgerissenen Augen starrten in die erzwungene Dunkelheit und ihr Mund öffnete sich unbewusst. Kurz flackerte vor ihren inneren Augen sein wunderschönes Gesicht auf, sein wissendes Lächeln und diese unendlich tiefen, schwarzen Augen.
Dieses Bild schien ihre Erregung um ein Vielfaches zu erhöhen, kickte sie nahe an den Zenit und sie begann sich zu verspannen. Aber in diesem Moment hörten seine Finger auf, ruhten reglos auf ihrem Kitzler und die andere Hand löste einen leichten Druck auf ihrem verstriemten Rücken aus.
"Nein.. nicht.." Die Scham, ihren Höhepunkt erbetteln zu müssen, ließ sie verstummen. Wild zappelte sie mit dem Becken und versuchte sich an dem Finger zu reiben. Sie konnte das böse Lächeln, das seine strahlenden Zähne aufblitzen ließ, nicht erkennen, aber sie hörte es in seiner Stimme.
"Nicht du bestimmst. Du darfst darum bitten." raunte seine Stimme neben ihrem Ohr. Seine langen Haare kitzelten ihre Schulterblätter. Anya winselte leise und schnappte nach Luft.
"Bitte, Herr! Bitte nicht aufhören!" Ihre zaghafte Stimme war kaum zu hören. Aber seine Ohren hatten es vernommen. Die kitzelnden Haare verschwanden von ihrer Haut, aber zu ihrem Schreck auch seine Hände.
"Bitte!!!" sie schrie die Worte nun beinahe.
"Du wirst dir deinen Höhepunkt in Zukunft verdienen müssen! Jeden einzelnen!" Seine Stimme schien aus allen Richtungen zu kommen und durchdrang jede ihrer Poren. Streng und drohend rollte sie durch den Raum und hinterließ eine Gänsehaut auf ihrem Körper.
"Ich will es mir verdienen, Herr! Bitte!" Ihr Betteln war Musik für ihn. Mit geblähten Nasenflügeln sog er ihren Duft in sich aus, den sie verströmte. Wieder einmal konnte er sich nicht entscheiden, ob es ihre verzweifelte Lust war oder ihre Angst, die ihn mehr berauschte.

Mit einem dunklen Knurren packten seine Hände ihre Backen, spreizten sie grob auseinander und öffneten ihren hinteren Eingang. Anyas ahnungsvolles Wimmern riss seine letzte Zurückhaltung hinweg, er setzte seine Eichel an ihre Rosette und hieb seinen Schwanz tief in ihren Darm.
Der lange Schrei Anyas vermischte sich mit seinem dunklen Stöhnen. Tief trieb er seinen Schwanz in sie und er ließ ihr wieder einmal keine Zeit, sich an ihn zu gewöhnen. Eine Hand packte ihre langen Haare, die andere drückte ihren Rücken nach unten auf das Leder.

Er bog ihren Körper in eine fast unerträgliche Spannung und begann, hemmungslos und animalisch zuzustoßen. Anyas Körper wurde geschüttelt. Ihr offener Mund stieß kurze, helle Schreie aus, ihr Gesicht verzerrte sich in leidvoller Lust. Sie spürte ihn in sich pulsieren, er berührte ihre verborgensten Winkel und durchbohrte ihren Körper wieder und wieder.

Ihre Finger spreizten sich wie im Krampf auf und sämtliche Muskeln schienen sich zu verspannen, als er den Kopf in den Nacken warf und mit einem lauten, tiefen Schrei in ihr kam. Ein letztes Mal stieß er tief zu, verhaarte dort und pumpte stöhnend seine letzten Tropfen in Anyas Darm.
Seine Augen waren geschlossen, sein blasses Gesicht verspannt und seine Lippen leicht geöffnet. Als er die Augen öffnete, schienen sie noch zu glühen wie zwei Kohlestücke im Feuer. Fast wütend starrte er auf ihren zierlichen Körper, mit einem letzten groben Stoß gab er ihr noch einmal Anlass zum Zucken, dann zog er sich aus ihr zurück und ließ sie los.

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