Sonntag, 17. Oktober 2010

Noctambule: Die Kostprobe

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Als er den Kopf senkte, sah er sie auffordernd an, ein leichtes Drücken seines Beckens unterstützte seinen wortlosen Befehl. Anya verstand und öffnete erneut die Lippen. Sie begann, seine Eichel und seinen Schwanz mit der Zunge zu säubern, während er ihren Kopf lenkte.

Schließlich ließ er sie los und trat einen Schritt zurück, um seinen Schwanz wieder in der Hose zu verstauen. Mit einem zufriedenen Blick musterte er Anyas Sperma verschmiertes Gesicht und genoss offensichtlich ihre Scham.
Dann kam er wieder auf sie zu, bückte sich und hob sie an der Taille hoch, bis sie zum Stehen kam. Noch immer hielt sie ihre Hände im Nacken, betend, dass er ihren fatalen Fehler von eben vergessen hatte.
Sein Kopf senkte sich zu ihr herunter, seine Hand zog ihren Kopf an den Haaren zurück, bis sie ihre Kehle darbot und seine Nase zart ihren Hals entlang glitt. Sie bebte leicht und schloss die Augen. Ihr Mund öffnete sich, schloss sich aber wieder. Sie erinnerte sich an das Redeverbot und schluckte ihr Betteln, sie nicht zu beißen herunter.
"Nun hast du wieder Angst, kleine Anya." schnurrte seine weiche Stimme an ihrem Ohr. Der Hauch seines Atems erzeugte eine Gänsehaut. Sie deutete ein Nicken an.
"Berechtigt. Sehr berechtigt." Er schien zu lächeln. Anya wimmerte leise. Seine Zunge glitt ihren Hals entlang bis zum Ohr und er stieß ein genüssliches Schnurren aus.
Sie spürte seine Lippen, die sich plötzlich auf ihren Hals legten und ein wenig an ihrer Haut saugten. Es erregte sie und ließ ihre Beine weich werden. Ängstlich stöhnte sie auf, als er seinen Arm um sie schlank und ihren nackten Körper an sich presste.
Er bog ihren Kopf noch weiter zurück. Anya schloss die Augen. Er würde sie nicht töten, bestimmt nicht.. er hatte gesagt, sie würde in diesem Raum bleiben und lernen. Er hatte ihr eine Zukunft angedeutet. Aber was wollte er?
Ihr Körper zuckte heftig zusammen, als sie seine scharfen, spitzen Eckzähne an ihrem Hals spürte. Er hatte den Mund erschreckend weit geöffnet, es fühlte sich an, als könnte er ihren halben Hals mit einem einzigen Biss zerfetzen.
Sie spürte sein gieriges Beben am ganzen Körper, als schiene er größte Anstrengung aufbringen zu müssen, nicht tatsächlich zuzubeißen. Drohend lagen seine Zähne an ihrer Haut.
"Nicht..!!" Dieses eine Wort war wie ein kleiner Schrei, ein einziges Flehen in Todesangst. Und es löste ein tiefes Knurren in ihm aus.
Ein einziger Zahn durchdrang ihre zarte Haut, ein kleiner Blutfaden begann langsam, warm ihren Hals entlang zu rinnen. Er zog den Kopf leicht zurück und betrachtete die dunkelrote Spur. Seine Augen schienen aufzuglimmen.
Gierig beugte er sich wieder vor und seine Zunge fing die Blutspur auf. Langsam, als müsse er diesen winzigen Geschmack Ewigkeiten auskosten, sammelte er diesen köstlichen Tropfen auf und schloss die Augen.
Die kleine Wunde begann bereits wieder sich zu verschließen. Er schnaufte und ließ sie schwer atmend los. Sie vernahm sein Stöhnen, als wäre es eine Qual für ihn, sich mit diesem kleinen Tropfen begnügen zu müssen.
Er packte ihre Hände und bog sie auf ihren Rücken. Fast ruppig lenkte er sie nun vor sich durch den Raum auf den Käfig zu, öffnete die Tür und zwang ihren Kopf herunter, damit sie hineinkriechen konnte.
Folgsam krabbelte sie in den Käfig und kauerte sich darin zusammen. Er verschloss die Tür und zog den Käfig hoch, bis sie auf seiner Augenhöhe hing. Seine langen Finger glitten über die Stäbe, als er sie betrachtete.
"Du wirst dich jetzt ausruhen und den Geschmack deines Herren genießen, den du in deinem süßen Mund hast, kleine Anya." raunte er ihr zu. Er wartete ihr Nicken nicht ab, sondern wandte sich ab und legte frisches Feuerholz in den Kamin, bevor er mit lautlosen Schritten den Raum verließ.

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