Dienstag, 19. Oktober 2010

Schmutzige Hände

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Nadja war den gesamten Flug über unheimlich nervös. Sie waren nachmittags abgeflogen und würden am Morgen Hannover erreichen. Ein Hotel hatten sie nicht gebucht. Greunert hätte seine erste Zeugin zwar gerne länger gehabt, doch Tom hatte darauf bestanden, dass die Vernehmung nur maximal einen Tag dauern würde. Somit war für den Abend auch bereits der Rückflug angesetzt.

Erst jetzt im Flugzeug wurde Nadja endgültig klar, was es bedeuten würde nach Deutschland zu fliegen. Sie musste Boris und Dimitri im Gerichtssaal in die Augen sehen und erzählen, was man mit ihr gemacht hatte. Und Tom hatte ihr erklärt, dass sie nicht einmal ein Ergebnis mitnehmen könnte. Der ganze Prozess war ein Mammutprojekt und würde auch nach Nadjas Vernehmung am Montag und Jurinas am Dienstag sicherlich noch Wochen, wenn nicht Monate dauern. Ein Urteil konnte sie also nicht erwarten.

"Aber die können mir nichts tun?", vergewisserte Nadja sich nochmals bei Joe. "Die werden morgens ins Gericht gebracht und nachmittags zurück in den Knast.", versprach dieser seelenruhig. "Niemand wird dir etwas tun." Nadja seufzte, war aber keineswegs wirklich erleichtert. Getrieben von dem unbedingten Wunsch den beiden den Garaus zu machen siegte ihr Hass über ihre Angst. Noch 1000 andere Dinge spukten ihr durch den Kopf. Ob man ihr wohl überhaupt glauben würde? Und vor wie vielen Leuten musste sie das alles erzählen? Und wie genau musste sie werden? Sie hatte Tom all das gefragt und der hatte passen müssen. "Das lässt sich im Vorhinein nicht so genau bestimmen.", war nur immer seine Antwort gewesen.

Schließlich schaffte Nadja es doch etwas zu schlafen und langsam tauchte das Flugzeug aus dem Dunkel in die Morgenröte ein. Wenig später setzte die Maschine in Hannover auf und Nadja trat auf das Flugfeld. Sacht hielt Joe ihre Hand. Er war nicht Teil dieser Vergangenheit. Doch wollte er jetzt für sie da sein.

Sie trafen Tom, wie vereinbart, am Ausgang des Flughafens beim Taxistand. "Ich habe hier deine Vorladung. Da steht auch drauf, wo du dich zu melden hast.", erklärte er nach einer kurzen Begrüßung. Nadja nickte. "Und du kommst nicht mit?", fragte sie etwas bang. "Ich würde ja gern. Aber die deutsche Justiz hatte die lustige Idee mir ans Bein zu pinkeln. Zwar haben sie einen Haufen Tipps für die Angelegenheit von mir bekommen, dennoch sind sie der Meinung ich hätte mir die Hände schmutzig gemacht, als ich dich und Jurina gekauft habe."

Nadja starrte ihn etwas fassungslos an. "Du meinst, sie wollen dich einsperren?", flüsterte sie leise und sah sich sofort um, b das jemand gehört haben könnte. Es herrschte zwar nicht viel Betrieb an diesem Taxistand doch einige Leute waren schon unterwegs. Tom lachte, als er ihr besorgtes Gesicht sah. "Ja. Genau das meine ich. Sie würden mich gerne einsperren und verurteilen. Aber ich bin geneigt, ihnen sie dieses Vergnügens zu berauben. Keine Sorge kleine Nadja. Ich kann schon ganz gut auf mich selbst aufpassen."

Nadja nickte unsicher. "Also - Ich werde mich jetzt mal darum kümmern, dass das mit Jurina genau so glatt läuft wie mit dir heute. Ich wünsche dir viel Erfolg. Die Kerle bekommen wir schon in den Bau!", ermunterte er. Wenig später saß Nadja mit Joe in einem Taxi auf dem Weg zum Gerichtsgebäude.

Kommentare:

  1. Uuuh, Hannover, wäre sie in Köln würde bestimmt voll die Party abgehen. Auf dem Weg zum Gericht wird sie von einem schwarzen Wagen gerammt, von Gangstern die sie schon die ganze Zeit beschatten.

    Nur mit Mühe und Not kann sie entkommen, was in einem riesigen Massencrash endet und die Jungs von der Autobahnpolizei retten sie. Erst will sie nichts erzählen und kommt mindestens 1 Stunde zu spät zu Gericht. Währenddessen ermitteln die Jungs von der Autobahnpolizei und kommen Boris und Dimitri auf die Schliche und das sich Nadja in Gefahr befindet. Aufgrund ihrer Verspätung kann sie aber am Montag nicht aussagen, so das sie über Nacht in Deutschland bleiben muss. Zwar wird sie von Bodyguards beschützt, trotzdem kommen die Gangster an ihr Zimmer ran und in letzter Minute tauchen die Autobahncops auf und retten Nadja und Joe. Joe wird dabei in den Arm geschossen.

    Ab diesem Moment steht sie auch unter deutschem Polizeischutz und kann nur mit Mühe und Not in einer wilden Verfolgungsjagd über die Autobahn sicher zum Gericht gebracht werden. Dort trifft sie auf Jurina (Happy Wiedersehen)

    Die Befragung der Mädchen dauert aber solange, das sie am nächsten Tag nochmal geladen werden. Auf dem Weg vom Gericht zum Gefängniss können Boris und Dimitri fliehen. Sie entführen Nadja und Jurina.

    Beide können nur knapp vor dem Tod gerettet werden durch die Autobahnpolizei durch einen dummen Zufall. Dabei fliehen Dimitri und Boris und werden von der Polizei verfolgt. Mit einem feurigen Unfall wo beide verbrennen ist die Geschichte dann vergessen. Torsten ist allerdings mittlerweile nach Deutschland gereist und aus Dankbarkeit lädt er die beiden Autobahnpolizisten auf die Insel ein wo sich einer davon in Jurina verliebt und am Ende sind alle Happy :D

    So würde es ablaufen, wären sie in Köln, in Hannover wird es aber wohl einfach nur stinklangweilig...es kann aber auch sein, das über 130 Folgen Alarm für Cobra 11 in den letzten 3 Wochen einfach nur ihre Spuren hinterlassen haben :D

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  2. julie glaub mir, köln ist nicht ganz so interessant wie alarm für cobra 11 es einem glauben machen will. ^^
    stinklangweilig trifft wohl eher auf köln zu.
    lg ein kölner

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