Montag, 27. September 2010

Was ist so wichtig?

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

"Scheint so als wohnte hier tatsächlich eine ganze Familie.", lachte Gregory und schritt auf Lelya und Nadja zu und schüttelte die Hände. "Ich bin Gregory.", stellte er sich selbst vor, noch ehe Joe etwas sagen konnte. Er war überrascht Nadja und ihre Mama vorzufinden. Eigentlich hatte er das Wohnzimmer leer erwartet.

Lelya schielte immer wieder an Gregory vorbei und versuchte die Sekretärin zu finden, die doch als mitreisende Geliebte angekündigt worden war. Aber als sie sie nicht entdecken konnte entspannte sie sich sichtlich. "Ihr könnt euch ja ein bisschen unterhalten.", meinte Joe lapidar. "Du kannst ja übersetzen Lukas. Oder du kannst nach Arkail rufen, wenn es dir zu anstrengend wird. Wir sind gleich wieder da."

Mit den Worten nahm er Nadjas Arm und führte sie galant hinüber in den Salon. Völlig überfordert tapste Nadja hinter Joe her und hoffte, ihre Mama würde friedlich bleiben und Joes Vater keine Moralpredigten halten. Aber sie war sich auch recht sicher, dass Lukas weder willens noch in der Lage wäre so etwas zu übersetzen.

Im Salon angekommen setzte Joe sich auf einen bequemen Sessel und zog Nadja auf seinen Schoss. "Was möchtest du denn mit mir reden?", fragte er sanft und streich mit dem Handrücken sacht über ihre Wange. Nadja saß etwas steif und vollkommen aufrecht da. So lang hatte sie auf der Toilette gehockt und darüber nachgedacht, was sie ihm sagen wollte und nun war doch alles weg. Schließlich fand sie die Worte langsam wieder. "Wer bin ich für dich?", fragte sie leise.

Joe verstand nicht ganz aber er war auch viel zu sehr in Hochstimmung als dass er ihre unterschwelligen Zweifel wahrnahm. "Du bist die Frau die ich liebe.", sagte er sehr fest und versuchte weiter Küsse von ihr zu erhaschen. Aber noch immer saß sie etwas unbeteiligt auf seinen Oberschenkeln. Nadja überlegte krampfhaft, was sie aus der Antwort ableiten konnte. "Und wenn ich etwas nicht will? Ist das dann wichtig für dich?", bohrte sie weiter. Joe zuckte die Schultern. "Wenn du keinen Sex haben möchtest, solange unsere Eltern da sind ist das ok. Ich fände es schade, aber es ist ok!" Er hatte versucht abzuleiten, worauf sie hinaus wollte. Aber an ihrer Reaktion konnte er sehen, dass er falsch gelegen hatte.

Heftig schüttelte sie den Kopf. "Das mein ich gar nicht.", sagte sie nur etwas kläglich und sah ihn gequält an. "Ich meine, wenn ich was nicht will, was du aber willst. Ist das wichtig für dich?", wiederholte sie ihre Frage. Joe war eigentlich nicht nach einer Grundsatzdiskussion aber er nickte. "Natürlich. Es gibt für mich nichts Wichtigeres als das, was du willst!", sagte er fest.

Augenblicklich löste sich die Spannung aus Nadjas Körper und sie sackte an seiner Brust zusammen und legte die Arme um seinen Hals. "Jetzt sag mir aber mal, was so wichtig ist.", bat er dann und kraulte ihren Kopf.

Kommentare:

  1. Na also. Da zeigt sich schon mal der Altersunterschied zwischen Joe und Nadja. Jetzt bin ich mal gespannt, wie es zwischen den beiden "Alten" läuft.

    Und ich bin neugierig, wie Joe auf die Meinung von Lelya reagiert, falls Nadja das überhaupt erzählt.

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  2. Das die Kerle immer zuerst an Sex denken müssen :-b

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  3. Und dass die Kerle immer Hemmungen bekommen, wenn ihre Eltern im Haus sind *g*

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