Donnerstag, 9. September 2010

Kurzgeschichte: Das rote Fahrrad

Hier bekommt ihr mal wieder eine kleine Kurzgeschichte. Wenn euch diese gefällt, gefällt euch vielleicht auch meine Hauptgeschichte Eine Übersicht darüber findet hier hier: Übersicht Nadja

Doch diesmal bin ich nicht der Autor.
Jennifer ist nicht nur gierig auf neue Geschichten, sie hat auch Ideen. Dankenswerterweise hat sie mir die folgende Geschichte überlassen. Wie immer wünsche ich viel Spaß dabei.


Lucia

Das rote Fahrrad


Die Luft war warm und sie hatte es eilig. Sie überlegte, durch den Park zu fahren. Die Abkürzung war sehr verlockend. Doch sie fuhr mit ihrem roten Rad lieber an der Hauptstraße entlang, dort war es sicherer.

Sie hatte das Thema daheim schon das ein und andere Mal angeschnitten und erntete jedesmal dafür nichts als Ärger. Es sei verrückt als Frau nachts durch den Park zu fahren. Und als hübsche junge Frau von 18 Jahren soll man kein Risiko eingehen.
Es war bereits nach 22 Uhr, die Luft schwirrte noch von der Wärme des Tages. Sie kannte etliche der Jungs am Schlossplatz, sie winkte ihnen zu und bog doch in den Schlosspark ein. Daheim wartete ihr Freund auf Sie, sie wollte sich beeilen.
Ihre Gedanken kreisten um den heutigen Tag, nichts besonderes, nur Arbeit, Spätschicht. Sie hatte auf der Arbeit mit den Kindern gekocht.

Verträumt schaute sie rechts und links in die Dämmerung. Den Weg kannte sie auswendig. Dann fiel irgendetwas vor Ihr Rad und sie versuchte panisch auszuweichen. Der Reifen verlor auf dem Kies die Haftung und sie stürzte. Schmerz schoss durch ihre Beine, sie hatte sich mit den Händen abgefangen, sie spürte Blut an ihren Handflächen und ihren Unterarmen.

Sofort wurde sie brutal hochgerissen, jemand presste ihr die Hand fest über den Mund. Sie versuchte zu schreien doch es kamen nicht wirklich Töne heraus. Eine männliche Stimme flüsterte gequetscht und keuchend „Halts Maul, Schlampe!“ Er drückte sich brutal von hinten an sie und drückte ihren Mund noch fester zu. Sie versuchte sich zu wehren, er hatte sie aber bereits ins Gebüsch gedrückt. Die kleinen Zweige der Hecke zogen durch ihr Gesicht und hinterließen Kratzer. Die Hand über ihrem Mund rutschte etwas höher und umschloss nun auch ihre Nase, sodass sie fast keine Luft mehr bekam. Mit der anderen Hand verdrehte er ihren Arm auf dem Rücken. Sie hatte keine Chance sich zu befreien. Er zerrte an ihrer Jeans und öffnete den Knopf. Der Reißverschluss gab sofort nach. Ihr liefen Tränen übers Gesicht. Sie bekam zu wenig Luft und alles verschwamm um sie herum.

Sie heulte lautlos vor sich hin ehe sie die Besinnung verlor, ihre Jeans zog er schnell herab und ihren blauen String riss er ihr einfach vom Leib.
Ein grässlicher stechender Schmerz zwischen ihren Beinen raubte ihr die Sinne. Doch er brachte sie zurück zu Bewusstsein und sofort war ihr wieder klar, in welcher Situation sie sich befand. Die Tränen liefen immer noch und sie bettelte, aber er kümmerte sich nicht darum. Er drang einfach in sie ein, nahm keine Rücksicht auf sie oder ihren Schmerz. Es fühlte sich an, als ob alles in ihr bluten würde. Sie war sehr eng und er keuchte vor Lust. Seine Hand entfernte sich von ihrem Mund, doch sie konnte trotzdem nicht schreien sondern nur noch wimmern. Immer wieder schüttelte ein Schluchzen ihren Körper.

Er drang immer wieder in sie ein. Die eine Hand presste sie fest gegen den Bretterzaun der dort stand, die andere machte sie unter ihrem Pullover zu schaffen. Er zerrte an ihrem BH und legte ihre Brüste frei. Er kniff sie brutal in die Warzen die sich trotz des Schmerzes der ihren restlichen Körper durchzog aufstellten. „Darauf stehen kleine Schlampen wie du also.“, knurrte er ihr ins Ohr. Kurz danach kam er in ihr. Er ließ von ihr ab und sie sank auf den Boden im Gebüsch. Er packte seinen schlaff werdenden Schwanz ein und zog den Reißverschluss wieder hoch. Sie lag dort mit nacktem Unterleib und verheultem Gesicht.

Sacht beugte er sich zu ihr hinab.
„War es zu heftig Lucia?“ Er lächelte sie an.
Liebevoll drehte er sie herum und zog ihr die Hose wieder etwas hinauf. Die Tränen liefen noch über ihr Gesicht aber sie lächelte ihn an. „Ich liebe dich“ sagte er und küsste sie zärtlich auf den Mund. Dann half er ihr beim aufstehen und reichte ihr ein Taschentuch. Sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und er schloss den Knopf ihrer Hose. „Nächstes Mal, wieder ohne Fahrrad, die blutigen Stellen an meinen Händen und Armen wird ich erklären müssen“ lächelte sie ihn an und küsste ihn. Er reichte ihr den Arm und führte sie zu ihrem Fahrrad zurück.
Sie lief neben ihrem Freund, der ihr Fahrrad nachhause schob.

Kommentare:

  1. ui* zuerst dachte ich "starker tobak" aber die Wendung am Ende macht mir die Geschichte sympatisch
    ;-)

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  2. Gefällt mir. :)
    Könnte ich mir gut auch für mich vorstellen sowas mal zu machen. ;)

    lg Kate

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  3. Nette Idee. ;)
    Aber mit dem Fahrrad gefährlich. ;)

    Richtig peinlich wirds wenn man erwischt wird oder einer den Helden spielt und helfen will. *grins*

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  4. extrem kranker scheiss!

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  5. das Ende hätte ich so nicht erwartet! :)

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  6. Ich schließe mich Schmusekatze an. Spannend geschrieben und absolut unerwartetes Ende. Gefällt mir gut.

    Würde mich über Leser meiner im Gegensatz dazu "Heile Welt Geschichten" freuen ;)

    http://einmaerchenbuch.blogspot.de/

    Lg!

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