Mittwoch, 1. September 2010

Kurzgeschichte: Schweiß und Tränen

Hier bekommt ihr mal wieder eine kleine Kurzgeschichte. Wenn euch diese gefällt, gefällt euch vielleicht auch meine Hauptgeschichte. Eine Übersicht darüber findet hier hier: Übersicht Nadja

Aber nun genug Eigenwerbung.



Jeanne wagte nicht, sich umzudrehen. Ihre nackten Füße setzten einfach einen Schritt vor den Anderen. Sie konnte den Mann hinter ihr zwar nicht hören und nicht sehen, doch spürte sie seine Anwesenheit. Und sie spürte auch, dass sie es bereuen würde, sollte sie jetzt nicht gehorchen.

Ihre Hände zitterten und die schweren Eisenfesseln, die er ihr um die Handgelenke gelegt hatte, klirrten leise. Eine Gänsehaut lief über ihren Nackten Körper. Sie war an der Türe angekommen. Er hatte ihr die Regeln gerade erklärt und sie gehorchte.

Sie drehte sich zur Wand und ließ den Kopf nach vorne sinken, bis ihre Stirn die Wand berührte. Der kalte Stein ließ sie erneut erschauern und sie wartete brav, bis sie den nächsten Befehl bekam. Sie konnte nur hören, wie er hinter ihrem Rücken das schwere komplizierte Schloss der Türe öffnete und für einen Augenblick wollte sie einfach weglaufen. Doch zwecklos - Er würde sie ohnehin einholen und was sie dann erwartete, wagte sie nicht einmal zu denken.

Lautlos öffnete sich die Türe und sein kurzes gebelltes: "Los! Rein da!", löste sie aus ihrer Starre. Sie drehte sich um und hielt den Blick gesenkt und ging schnell durch die Türe. Kaum war sie hindurch kam er hinterher und verschloss sie sorgfältig. Vernehmlich klickte das Schloss. Sie war gefangen und würde hier nicht herauskommen, bevor er mit ihr fertig war.

Die Wände waren aus rohen Steinen. Im hinteren Bereich gab es eine kleine Zelle mit Gitterstäben abgetrennt. Viele grobe Instrumente aus Holz oder rohem Eisen standen herum, die einzig dazu dienten, Schmerzen zuzufügen oder sie in demütigenden Positionen zu fixieren. Ihr schauderte, als sie, ohne den Kopf zu wenden den Blick über den Raum schweifen ließ und ihr nach und nach die Bedeutung der einzelnen Elemente klar wurde. Jeanne schloss die Augen und konzentrierte sich. Still betete sie, dass es schnell gehen würde.

Unsicher stand sie im Raum und obwohl es warm genug war zitterte sie weiter und die Handfesseln klirrten leise. Seelenruhig kam er von hinten an sie heran und öffnete die Schellen um die Handgelenke. Seine Hand legte sich auf ihre Schulter und packte zu. Mit harten zackigen Bewegungen führte er sie zu einem Gestell im Raum. Es sah aus wie ein zu klein geratener Tisch mit lächerlich stabilen Beinen. Die Tischplatte war mit Leder überzogen und irgendwie unterfüttert, so dass sie ein sehr hartes Polster bot.

Er positionierte Jeannes Körper davor und presste seine Hand zwischen ihre Schulterblätter. Sie versteifte sich und zitterte. "Bitte nicht.", flüsterte sie. Doch er verstärkte den Druck. "Runter!", forderte er mit scharfem Ton. Jeanne wurde klar, wofür dieses Gerät gedacht war. Sie würde darüber gebeugt werden und an den Beinen des Apparates fixiert werden. Dadurch, dass die Streben schräg nach außen gingen, würde sie ihre Beine spreizen müssen und ihr Allerheiligstes würde geöffnet und gut zugänglich vor ihm liegen.

"Ich will nicht.", hauchte sie. Es hatte kräftig klingen sollen, aber ihre Stimme war gebrochen, genau wie ihr Innerstes. Er war weit stärker als sie und würde sie sich weigern würde er schlicht nehmen, was er verlangte. Trotz ihrer Widerworte beugte sie sich langsam herunter bis ihr Bauch auf der kleinen gepolsterten Platte zu liegen kam. Grob packte er ihre Arme und führte sie an die Beine des Gestells und er fixierte die Handgelenke mit breiten Lederriemen. Dann ging er um sie herum. Krampfhaft hielt sie die Beine geschlossen. Sie wollte das Unvermeidliche so weit wie möglich hinauszögern.

Doch sie hatte keine Chance. Grob riss er am linken Fußgelenk und positionierte das Bein so, dass es parallel zum Tischbein verlief und wieder kam ein Lederriemen zum Einsatz. Wenig später war auch das zweite Bein fixiert und sie konnte sich nicht mehr bewegen. Seiner Gnade ausgeliefert hing sie über dem Bock, welcher mit dem Boden verschraubt war.

Wieder konnte sie ihn nicht sehen aber er stand hinter ihr und sie konnte förmlich spüren, wie sein Blick auf ihr lag, wie er sich schamlos ansah, was sie gerade noch versucht hatte zu verbergen. Schutzlos war alles präsentiert.

Was hatte er vor? Würde er sich ihrer Öffnung bemächtigen? Würde er gar beide nutzen? Oder hatte er vor sie zu quälen? Schlagartig wurde ihr bewusst, dass sie ihre Rückseite für Schläge geradezu perfekt präsentierte. Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht, als es in der Luft pfiff. Er hatte sich einen Rohrstock von der Wand genommen und mit voller Wucht ausgeholt und ihn auf ihre Hinterbacken gezogen. Der Schmerz raubte ihr die Sinne und presste die Luft aus der Lunge. Pfeifend sog sie die Luft wieder ein und jappste sie sofort stoßweise aus. Sie schluchzte und eine Träne bahnte sich den Weg heraus.

Warum tat er das, sie war doch ohnehin hilflos und er könnte sich von ihr nehmen, was er wollte. Nicht einmal Widerstand könnte sie so leisten. Sie spannte ihr Gesäß an, doch vergebens. Wieder pfiff es und der Schmerz traf sie auf die Oberschenkel und der dünne Stock hinterließ eine fiese rote Strieme. Sie konnte ihr Schluchzen nicht mehr kontrollieren. Er erhöhte das Tempo und Schlag für Schlag zog er nun über ihre Rückseite. Ob sie sich anspannte oder nicht, war vollkommen unerheblich. Sie spürte nur schier unendlichen Schmerz.

Anfangs versuchte sie noch zu zählen. Hoffte bei jedem zehnten Schlag, es möge der letzte sein. Doch nach dem 40. hatte sie das aufgegeben. Ihr Po und die Oberschenkel glühten feuerrot als er den Stock weglegte. Die weiche Haut würde Tage brauchen um diesen Schlaghagel zu vergessen. Und Jeanne würde ihn nie vergessen. Die Tränen hatten aufgehört ihre Gedanken sammelten sich. Was hatte er nun vor. Würde er weiter machen, bis sie um Gnade winselte? Diesen Triumph wollte sie ihm nicht geben. Doch hatte sie die Kraft dazu? Was ging in seinem Kopf vor?

Ihr Herz schlug bis zum Hals ihr war als müsste er es hören können. Nun spürte sie etwas zwischen ihren Pobacken. Er würde doch nicht..? Wieder brachte sie den Gedanken kaum zu Ende. Ein harter Dehnungsschmerz durchfuhr sie und im gleichen Augenblick stieß sein Becken an ihren geröteten Po und entfachte den Schmerz der Striemen neu.


Andrea erwachte in ihrem Bett. Schweißgebadet lag sie unter der Decke und ihr Herz klopfte immer noch wild. Sie tastete nach der Seite und spürte einen Körper. Der fahle Schein der Digitaluhr erhellte den Raum und sie konnte sehen, wie sich die Decke in Rhythmus seines Atems hob und senkte. Sie schloss wieder die Augen und drängte sich näher an seinen Körper. Er gab ihr Sicherheit und es fühlte sich gut an ihren Mann neben sich zu wissen und zu spüren.

Und sie wusste, dass er für sie sorgen würde und ihr alles geben würde, was sie brauchte. Und sein Geburtstagsgeschenk war das Beste, was sie sich vorstellen konnte. Vorbei waren die Zeiten der stümperhaften Anfängererlebnisse im engen Schlafzimmer. Der Umbau des Kellers war einfach perfekt gelungen.

Kommentare:

  1. Yeah!
    Ich mag deine Kurzgeschichten gern.
    Du solltest mehr von deinen Kurzgeschichten in den Blog bringen.
    Ich bin gespannt *lach*
    Oder aber ich freu mich einfach immer über deine Kurzgeschichten *lach*

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  2. Hmm ich mag diese kleinen Intermezzos wirklich sehr. Könntest du nicht noch einen zweiten Blog anfangen? Oder eine Zweite Story Linie herausbringen? Was ist denn mit der Kleinen, mit der Nadja "aufgewachsen" ist? *TRAPS* Wäre sicher gut für die Besucherzahlen...

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  3. Sehr gute Geschichte! Schönes Ende. :)

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