Sonntag, 19. Dezember 2010

Noctambule: Rückblick - Rote Venus II

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Mitten in der Nacht durch einen dunklen Park zu flanieren, gehörte nun nicht unbedingt zu Georges Gewohnheiten. Aber sie hatte ihn zielstrebig dorthin geführt, nachdem sie ein Hotelzimmer für viel zu banal und langweilig ablehnte. Ihm war es Recht. Hier konnten sie laut und hemmungslos sein, denn kaum ein Nachtwächter verirrte sich in einen Park.


Adaliz war regelrecht über ihn hergefallen. Längst hatte George alle gezierten und vornehmen Gebaren abgelegt. Ihre Leidenschaft war ansteckend und sie verstand es, ihm zu vermitteln, dass sie ihr Leben lang auf einen Mann wie ihn gewartet hatte, um endlich die ultimative Lust zu erleben. Und die würde er ihr geben. Adaliz' Kleidung war größtenteils über den Boden und in den Büschen verteilt. Georges Umhang diente als Unterlage, sein Hemd war offen und seine Hose hing ihm in den Knien.
Adaliz wunderschöne Lippen hatten ihn rasch in den ersten Orgasmus getrieben und sie hatte mit gurrendem Lachen zugelassen, dass sich sein Sperma über ihre Brüste ergoss. Aber so schnell war Georges Leidenschaft nicht zu befriedigen.
Er warf den schlanken Körper mit der vornehm blassen Haut auf seinen Umhang und vergrub stöhnend sein Gesicht in ihrer Scham. In der Welt der Kneipen und Huren war George zu Hause.
Mit sicherem Blick verstand er es, sich die richtigen Frauen für seine Ausdauer herauszufischen, doch äußerst selten hatte er sich so austoben können wie hier. Adaliz war nicht nur sehr gepflegt, sie war schamlos, leidenschaftlich und wild. Genau das Richtige.
Sie grub ihre Finger mit erschreckender Kraft in seine Muskeln als er sie zum Höhepunkt brachte.
Ihr biegsamer Körper wölbte sich ihm entgegen, ihr Stöhnen klang fast wie ein Schnurren, so tief und kehlig kam es aus ihrer Kehle. Ihr Winden und Zucken hatte seine Lust neu entfacht. Gierig warf er sich auf sie und drang mit einem einzigen Stoß tief in sie ein.

Jetzt erst erwachte Adaliz wieder aus ihrer passiven Rolle. Mit verblüffender Kraft rollte sie ihn von sich herunter und landete auf ihm. George war begeistert, eine Frau mit eigener Initiative zu erleben. Ihre Enge brachte ihn zum Keuchen und Stöhnen. Seine Hände umklammerten ihre Hüften, aber er musste kein Tempo vorgeben. Ihre Bewegungen waren perfekt wie ihr Körper. Mit fast hervorquellenden Augen starrte er auf die vollen Brüste, die vor seinen Augen auf und ab wippten.
Dann hielt sie plötzlich inne und sah auf ihn herunter. George versuchte nun selbst, sein Becken gegen sie zu werfen, aber sie schien ihn auszubremsen. Woher nahm diese kleine Person nur die Kraft? Egal, er hatte keine Lust, darüber nachzudenken.
Er wollte einfach weiter machen.
"Ich werde dich zu einem von uns machen, George! Du wirst ewig leben, du wirst an meiner Seite sein und wir werden eine Menge Spaß haben. Willst du das?" Ewig leben? George hatte keinen Plan, was sie überhaupt sagen wollte. Aber an ihrer Seite sein und Spaß erleben war genau das, was er unbedingt wollte. Alles andere war egal.
"Und ob ich das will." keuchte er konfus und versuchte, sie zu neuen Bewegungen zu animieren. Adaliz fiel nach vorne und stützte sich neben seinem Kopf ab. Berauscht und wie von Sinnen stierte er auf ihre Brüste und dann in dieses schöne Gesicht. Ihre Locken fielen nach vorne und kitzelten sein Gesicht.
Zappelnd versuchte George sein Becken hoch zu drücken, um endlich den ersehnten Höhepunkt zu erreichen. Er war so knapp davor!
"Mach weiter! Komm schon!" stöhnte er und umklammerte nun mit aller Kraft ihre schmalen Hüften. Adaliz begann zu lächeln. George hatte die Augen geschlossen und drängte sich ihr heftig entgegen.
Er sah nicht, wie ihre grünen Augen zu schimmern begannen und er verpasste auch die Sekunde, in der sie ihr scharfes Gebiss entblößte, bevor sie mit einem Fauchen zubiss. Er hörte nur seinen eigenen erregten Schrei, als der kurze Schmerz einsetzte. Dann riss ihn die Ekstase mit sich wie noch nie und er ließ sich willig fallen.

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