Samstag, 4. Dezember 2010

Noctambule: Vorbereitung für einen besonderen Abend

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule


Marseille 1748

Anya gewöhnte sich schnell an ihre täglichen Spaziergänge. Anfangs fühlte sie sich fremd und ein wenig unwohl. Schnell stellte sie fest, dass manche Herren sie höflich grüßten und ihr zuvorkommend Platz machten. Die Frauen waren ein wenig zurückhaltender aber ebenfalls höflich.
Es begann ihr Spaß zu machen, ihre edlen Kleider zu zeigen, modische Hüte zu tragen und für eine hochgestellte junge Frau gehalten zu werden, wobei nur sie allein wusste, dass sie wenige Monate zuvor selbst in schlichter Kleidung hastig den Herrschaften ausgewichen war.

Allerdings fiel sie auch auf. Eine junge Frau, die ohne Begleitung jeden Tag auf der Strandpromenade flanierte, war äußerst ungewöhnlich. Man betrachtete irritiert ihre ungepuderten blonden Haare, die unter dem kecken Hut herausschauten und blinzelte über die ungeschminkte Schönheit.
Anya widersprach sämtlichen modischen Gepflogenheiten und das machte sie zum Stadtgespräch. Doch da sie sich stets abseits hielt und auch einem höflichen "Guten Tag, Mademoiselle." mit niedergeschlagenen Augen auswich, gab sie niemandem die Gelegenheit, näheren Kontakt zu knüpfen.

Armand beauftragte den Butler Maurice, einen Musiklehrer zu finden, der sich mit den neumodischen Flügeln auskannte und Anya unterrichten sollte. So verbrachte sie ihre Nachmittage damit, zu lesen oder Unterricht zu nehmen.
Am Abend tauchte Armand regelmäßig pünktlich zum Essen auf. Die beiden speisten täglich gemeinsam und Armand brachte Anya amüsiert gewisse Tischregeln bei.
Er behandelte sie zuvorkommend, höflich und sanft.
Aufmerksam schenkte er ihr Wein oder Wasser ein und achtete darauf, dass sie abwechslungsreich aß. Lächelnd lümmelte er sich nach dem Essen in einen Sessel im Salon und ließ sich ihre neuesten Übungen vorführen, die im Moment eher noch Klimpereien waren.
Er scherte sich überhaupt nicht um das, was Anya vorführte. Er liebte es offenbar, sie dabei versunken zu betrachten, jede ihrer Bewegungen in sich aufzunehmen und sich dabei vorzustellen, was er später im Spielzimmer alles zu tun gedachte.
Bis er schließlich aufstand, ihr galant den Arm anbot und sie nach oben führte.

Wie immer, so klopfte ihr auch an diesem Abend das Herz heftig, als er die Tür öffnete und ihr den Vortritt ließ. Sanft schloss er die Tür hinter sich und führte sie durch das Zimmer vor den Bock.
"Heute, meine kleine Anya, haben wir etwas mehr vor." Seine Stimme konnte so tief schnurrend in ihrem Kopf widerhallen, dass ihr jedes Mal schwindlig davon wurde.
"Ist heute ein besonderer Tag?" fragte Anna verblüfft. Seine Finger öffneten sanft die Schleifen ihres Kleides und schließlich auch die vielen Haken und Knöpfe.
"Wir gehen in die Oper. Rousseau hat eine Oper komponiert, die mich neugierig macht. Le devin du village." erklärte Armand ruhig und ließ das Kleid an ihr herunterrauschen. Ohne ihr Unterkleid zu öffnen half er ihr aus dem Stoffmeer zu ihren Füßen hinaus und führte sie nah an den Bock.
"Für dich wird es ein besonderes Erlebnis." schmunzelte er und sah zu ihr hinunter. Ihr fragender Blick amüsierte sie. Dennoch drückte er wortlos ihren Oberkörper über den Bock und strich ihren Rücken entlang.
Anya war irritiert. Sie ahnte nicht, worauf er hinaus wollte und folgte verwirrt seinem stummen Befehl, sich über den Bock zu beugen. Sie hörte zwar seine Schritte, konnte aber seinen Weg nicht verfolgen und wurde dunkelrot, als er den weiten Rock ihres Unterkleides anhob und über ihren Rücken warf.
Nackt vor ihm zu sein in den verschiedensten Haltungen kannte sie bereits genug und auch diese empfand sie immer wieder als demütigend. Doch nun, mit dem Kleid fühlte sie sich entblößter als nackt. Seine Hand strich über ihren festen Hintern und knetete sie ein wenig. Bereitwillig spreizte sie ihre Beine ein wenig und hielt still.
Allerdings nicht lange, denn schon landete seine Hand mit festem Schlag auf ihrem Fleisch. Schmunzelnd sah er sie zusammenzucken und wiederholte die Schläge, bis sich ihre Haut empfindlich rötete. Ihr leises Stöhnen erregte ihn jetzt schon und als seine große Hand auf ihrem Po liegen blieb, spürte er die Hitze ihrer Haut. Eigentlich tat es ihm leid, diese weiche, verlockende Haut loszulassen. Andererseits aber freute er sich auf das, was nun kommen würde.
Seine Hand umschloss den Plug und führte seine Spitze zwischen ihre Schamlippen. Lächelnd stellte er fest, dass die erhoffte Feuchtigkeit dort zu finden war. Und mit zufriedenem Durchatmen lauschte er, wie sie die Luft anhielt und versuchte herauszufinden, was er als nächstes vorhatte. Den Plug hatte er seit ihrem Aufenthalt im Käfig damals nicht wieder eingesetzt. Er freute sich auf ihre Reaktion und drängte den feuchten Plug gegen ihren Schließmuskel.

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