Sonntag, 12. Dezember 2010

Noctambule: Ein Brief der Comtesse

Dies ist ein Kapitel aus KayGees Noctambule. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Inhaltsübersicht Noctambule

Marseille 1748

Anya war aufgeregt. Ein kleines Briefchen der Comtesse de Moureaux hatte sie erreicht, in dem sie zu einem ausführlichen Spaziergang entlang der Promenade einlud. Unsicher hatte sie es Armand vorgelegt und sofort seine Erlaubnis erhalten. Nun stand sie in ihrem Unterkleid vor ihrem Kleiderschrank und konnte sich nicht entscheiden.
Das eine Kleid war zu festlich, das andere zu hochgeschlossen für diese Jahreszeit, das nächste zu düster in den Farben.
"Typisch Frau." hörte sie Armands tiefe Stimme hinter sich. Sie fuhr erschrocken herum. Wieder einmal war er lautlos hereingekommen. Wie er das machte, war ihr ein Rätsel. Sie hörte nicht einmal die Tür! Und sie konnte sich nicht daran gewöhnen.
"Ich dachte, du ruhst." jappste sie, noch immer zitternd vor Schreck. Er machte einige schnelle Schritte an ihr vorbei und zog die Vorhänge vor die Fenster, durch die die ersten Strahlen der Morgensonne hindurch fielen. Dann erst wandte er sich wieder ihr zu.

"Das werde ich gleich tun." Er näherte sich ihr und sein Blick glitt von ihrem Gesicht zu ihrem Dekolleté, wo sich verführerisch die Ansätze ihrer Brust bei jedem Atemzug hoben und senkten. Anya errötete leicht.
"Soll ich dir behilflich sein?" Ohne ihre Antwort abzuwarten griff er an ihr vorbei in den Schrank und betrachtete die Kleider.
"Für einen Spaziergang am Vormittag solltest du nicht zu tief ausgeschnitten tragen. Und natürlich keine zu dunklen Farben. Ich würde vorschlagen, du nimmst dieses hier. Dazu passt der Hut mit den bunten Federn und die langen Handschuhe. Dann noch ein kleines Schirmchen, damit deine entzückende Haut geschützt bleibt vor der bösen Sonne und du bist eine wunderschöne junge Dame in angemessener Kleidung." dozierte er amüsiert und zog ein hellblaues Kleid hervor. Es gab sogar passende Schuhe dafür. Doch bevor Anya nach dem Kleid greifen konnte, zog er es mit einem Heben seiner Braue wieder zurück. Fragend schaute Anya zu ihm auf.
"Noch nicht." Er hängte das Kleid außen an den Schrank und drehte sich zu ihr.
"Auf die Knie." Der Befehl kam äußerst ruhig, leise und vor allem für Anya überraschend. Ihre Lippen öffneten sich und mit einem bebenden Ausatmen sank sie auf ihre Knie. Als sie das Gesicht zu ihm hob, strich seine Hand sanft über ihre Wange.
"Du wirst unterwegs an mich denken, da bin ich sicher." schmunzelte er und öffnete seine Hose. Sie spürte, wie ihre Wangen zu glühen begannen und senkte den Blick auf den harten Schwanz, der ihr entgegen sprang.
"Leg die Hände auf den Rücken. Und nicht herunterschlucken, bevor ich es dir sage." Anya wollte eigentlich antworten, doch als sie ihren Mund weiter öffnete, griff er nach ihren Kopf und zog ihn einfach vor. Folgsam ließ sie sich führen und versuchte ihren Hals zu entspannen, denn er drang sofort tief in ihren Mund ein.

Armands Nase blähte sich kurz auf, als er tief einatmete und langsam dem Kopf zurück in den Nacken legte. Genussvoll schloss er die Augen und führte mit seiner linken Hand ihren Kopf genau so, wie er es haben wollte.
Immer wieder drängte er sie tief auf sich und in seinen Lenden zog es heftig, wenn sie verzweifelt schluckte und den Würgereiz zu bekämpfen versuchte. Trotz geschlossener Augen war er mit voller Aufmerksamkeit bei ihr.
Und so befreite er sie immer kurz bevor sie keine Luft mehr bekam oder anfing zu würgen, um kurz drauf erneut zu beginnen. Diese Massage erregte ihn sehr. Aber noch mehr war es der Gedanke, ihr seinen Saft zu schenken, seinen Geschmack mitzugeben und noch einmal vor ihrem Ausflug klar festzulegen, wem sie gehörte. Denn diese Botschaft war gerade unmissverständlich.

Seine Stöße blieben langsam und kontrolliert. Er schien es voll auskosten zu wollen. Als sie kurz hoch blinzelte sah sie nur seinen gestreckten Hals und ahnte, dass er die Lippen geöffnet hatte. Er schien überhaupt nicht auf sie zu achten, sondern nur zu benutzen. Und trotzdem erregte sie seine Lust ungeheuer. Noch fester presste sie ihre Lippen um seinen Schaft und noch intensiver versuchte sie die Zunge einzusetzen, wann immer es ging.
Sie hatte Erfolg mit ihren Bemühungen. An seinen Fingern in ihren Haaren spürte sie seine steigende Anspannung. Das war nicht die einzige Regung. In ihrem Mund spürte sie das beginnende Zucken und Pumpen.
Noch einmal schob er ihren Kopf tief auf sich. Dann hörte sie das unendlich tiefe Knurren und sofort danach entlud er sich mit einem gewaltigen Schub. Er senkte den Kopf und sah in ihr Gesicht, während das Sperma in mehreren weiteren Schüben in ihren Mund floss.

Sie bemühte sich, nicht zu schlucken und alles in ihrem Mund zu sammeln. Das war nicht einfach. Der Reflex, die zähe Creme herunter zu schlucken, war groß. Vorsichtig zog er sich aus ihr zurück und sah die kleinen Tropfen auf ihren Lippen, die sie nicht hatte zurückhalten können. Sanft zog sich eine helle Bahn zu ihrem Kinn. Er lächelte, schloss seine Hose und hob sie hoch.

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