Sonntag, 27. November 2011

Kurzgeschichte: Der Spiegelsee

Zum trüben Sonntag bekommt Ihr heute mal eine kleine erotische, surreale Geschichte. Sie ist etwas länger als sonst, aber ich fand keinen Punkt, an dem man die Story hätte teilen können. Also nehmt euch etwas Zeit :-)

Liebe Grüße
KayGee


Er hatte längst aufgehört, stumm zu fluchen, während er sich durch diesen Wald kämpfte. Sein muskulöser Oberkörper war so verschwitzt, dass das ehemals weiße Hemd – nun zerrissen und völlig verschmutzt – an seiner Haut klebte. Noch nie in seinem Leben hatte er sich so sehr verirrt wie hier in dieser Wildnis. Während er sich sonst an der Sonne orientieren konnte, war das Blätterdach in diesem Wald so dicht, dass er keine Chance hatte, die Sonne zu sehen.

Dennoch herrschte hier ein seltsames Licht, als würden die Blätter von der Sonne getränkt selbst ein grünes Licht abgeben, sanft und ohne Schatten. Das Moos, in dem seine Stiefel versanken, war so dick und weich, dass es jeden Laut verschluckte und jeder Schritt unglaublich anstrengend wurde. Andras hatte in seinem Leben noch nie einen solchen Wald gesehen. Diese Landschaft wirkte verzaubert, denn anders konnte er sich nicht erklären, dass es hier warm und doch nicht schwül war, auch wenn sich kein Lufthauch regte. Er musste auch nicht unter Durst leiden, denn immer wieder entdeckte er eine kleine Quelle, deren sprudelndes Wasser unglaublich köstlich schmeckte.
Er konnte es selbst kaum glauben, doch kaum hatte er an Wasser gedacht, als er bereits eine neue Quelle entdeckte. Sein Schwert war nicht mehr länger seine bewährte Waffe, sondern diente hauptsächlich dazu, undurchdringliches Dickicht zu zerteilen. Seit drei Tagen hatte er jeden Kontakt zur Außenwelt verloren. Zwar war er sowieso nicht der große Redner und genoss im Normalfall die Stille, doch nun vermisste er die Gesellschaft eines Kameraden, mit dem er wenigstens mal fluchen konnte.
Andras hielt inne und schnaufte tief durch. Er hatte keine Ahnung, ob er im Kreis lief oder tatsächlich die geplante Richtung beibehielt. Jede Erfahrung eines Waldläufers war hier ohne Belang. Die Bäume schienen alle gleich auszusehen und es gab nicht einmal Moos, das sich in einem normalen Wald gern an der Wetterseite der Baumstämme entwickelte, doch es gab hier ja nicht mal den Ansatz eines Wetters. Auch ragten alle Bäume senkrecht in die Höhe, sodass keine Windrichtung erkennbar war, die vielleicht die Bäume durch stetigen Druck gebeugt hätte.
Hin und wieder entdeckte Andras Wildspuren oder die Losung der Waldbewohner. Ab und zu flog ein Vogel auf, doch hörte er keinen Vogelgesang und auch nicht das Knacken eines Zweiges, von einem Tier auf der Flucht vor ihm ausgelöst. Je länger Andras darüber nachdachte, desto sicherer wurde er, dass er in einer fremden Welt gefangen war. Er wusste nur nicht, wie er herein gekommen war. Es schien, als hätte ein Zauber sein Gedächtnis gelöscht. Warum aber kannte er dann seinen Namen, sein Alter oder wusste um die Künste, die er mit seinem Schwert vollführen konnte?
Es war müßig, darüber nachzudenken, denn der Wald würde sein Geheimnis nicht preisgeben. Noch einmal schnaufend nahm er seinen Marsch wieder auf und wünschte sich sehnlich einen Fluss oder See, in dem er seinen schwitzenden Körper abkühlen konnte. Nach nur wenigen Schritten blieb er blinzelnd stehen. Glitzerte dort vor ihm nicht durch die Bäume hindurch die Oberfläche von Wasser?

Hastig und mit großen Schritten eilte er durch die Bäume dem Glitzern entgegen, während er sein Schwert schon in der Scheide auf dem Rücken verstaute. Doch kaum hatte er die Lichtung betreten, als er auch schon wie versteinert stehen blieb.
Vor ihm öffnete sich der Wald und offenbarte einen kleinen, kristallklaren See. Der Wald umrahmte diesen See so eng, dass die Baumwurzeln zum Teil vom Wasser umspült wurden. Dichter Farn wuchs zwischen den Baumstämmen und ließ die Spitzen seiner langen, aufgefächerten Wedel ins Wasser tauchen. Die glitzernde Oberfläche des Wassers spiegelte Sonnenlicht wider, das Andras nicht sehen konnte, egal wie sehr er sich den Kopf nach oben verrenkte. Er sah nur Baumwipfel und tiefblauen Himmel. Als Andras den Kopf wieder senkte und sich dem Wasser zuwandte, stockte ihm erneut der Atem. Das Wasser glitzerte nicht nur, es spiegelte alles.. die Bäume, den Farn, seinen eigenen Körper. Gebannt starrte er auf die Oberfläche, denn dort sah er nicht nur sich, sondern auch das wunderschöne Bild einer Frau.

Rechts von ihm ragten einige, wuchtige Felsen aus dem Wasser. Zwischen ihnen richtete sich nun ein Wesen auf, von dem er bereits vieles gehört hatte, doch nie war er einem begegnet und er kannte auch keinen, der es wirklich jemals gesehen hatte. Unzählige Sagen kursierten über dieses Volk, doch keine wurde dem gerecht, was er gerade sah.
Die junge Frau hatte offensichtlich keine Angst, denn ihre Haltung war entspannt und der Kopf neugierig geneigt. Sie war ungefähr so groß wie er, was für eine Frau schon eine beachtliche Größe bedeutete. Ihre Glieder waren zart und lang, der Körper schlank und doch sogar durch die weichen Falten des ungewöhnlichen Stoffs erkennbar muskulös. Nur durch ihr Aufrichten hatte der erfahrene Blick des Kriegers die Geschmeidigkeit erkannt, die nur entstehen kann, wenn man sich jeder Faser seines Körpers bewusst ist und sie beherrscht.
Bewegungslos starrte Andras das Wesen an, froh seine bedrohliche Waffe bereits verstaut zu haben und ihr dadurch keine Angst einzujagen. Ihre Augen waren groß und mandelförmig, umrahmt von langen, dichten Wimpern. Es viel ihm schwer, seinen Blick von diesen Augen zu lösen, denn sie schimmerten in einem seltsamen grün und glitzerten, als hätten sie ein eigenes Leuchten. Das war so ziemlich das einzige, was mit den Mythen über dieses Volk übereinstimmte.
Die Nase war gerade und zierlich, die sinnlichen Lippen deuteten ein etwas unsicheres Lächeln an. Das zarte Gesicht wurde von langen, dunkelbraunen Haaren umrahmt, doch Andras konnte deutlich die Spitzen der Ohren sehen, die sich durch die Haarsträhnen streckten. Er musste sich zwingen, nicht sofort wieder in diese unglaublichen Augen zu sehen, sondern seinen Blick an ihr herab gleiten zu lassen.
Die bronzefarbene Haut ihrer Arme glitzerte von den Wassertropfen, die sich langsam abwärts schlängelten. Die langen Beine steckten in weichem Leder, doch konnte Andras die Bewegung der Muskeln sehen, als sie ihren Stand leicht veränderte. Das Wasser musste sehr flach dort sein, denn nur die Sohlen ihrer flachen Stiefel wurden umspült. So reglos, wie sie vor ihm stand, strahlte sie dennoch einen seltsamen Bann aus, der ihn fast dazu zwang, auf sie zuzugehen.
Doch sein erster Schritt löste ihren Fluchtreflex aus und sie machte einen geschmeidigen Satz zurück. Sofort blieb Andras wieder stehen und hob beschwichtigend die Hände. Sein Herz klopfte plötzlich wie wild und ihre weit geöffneten Augen brachten seinen Beschützerinstinkt fast zum Bersten. Ruhig drehte er die offenen Handflächen nach außen, um ihr zu zeigen, dass sie leer waren.
"Ich will dir nichts tun." raunte er beruhigend und musste unwillkürlich an ein wildes Pferd denken, das er mit leiser Stimme zu beruhigen pflegte, bevor er es zähmte. Doch dies hier war kein Wildpferd. Sie war scheu, doch nicht ängstlich. In ihren schillernden Augen lag Neugier und durch seine Worte tauchte darin eine Frage auf. Sie hatte ihn nicht verstanden. Vorsichtig hob Andras wieder den Fuß, doch alleine diese Bewegung bewirkte schon, dass sich ihr Körper erneut anspannte und Andras senkte den Fuß wieder. So würde er nicht weiter kommen und es galt doch um jeden Preis zu verhindern, dass sie in diesem Wald verschwand.

Langsam senkte er den Blick zum Wasser hinunter und bewegte sich in Zeitlupe in die Hocke. Während er mit beiden Händen das klare Wasser schöpfte, hob er den Blick wieder und bemerkte erleichtert, dass sie sich wieder entspannt hatte. Aufmerksam beobachtete sie, wie er aus seinen Händen trank. Das Wasser war herrlich kühl. Noch nie hatte er so gutes Wasser getrunken und fast gierig schöpfte er nach.
Ihren wachen Augen schien nicht die geringste Kleinigkeit zu entgehen. Sie beobachtete, wie das Wasser in Rinnsalen seine kräftigen Unterarme entlang floss, auf sein zerrissenes Hemd tropfte und es noch mehr durchnässte als sein eigener Schweiß. Reglos sah sie zu, wie Andras nun das Hemd öffnete und auszog, um seinen glänzenden Oberkörper mit Wasser zu bespritzen. Ihr entging nicht, wie das Wasser in weichen Schwällen den Schmutz abwusch und den Schweiß verdrängte. Und sie erkannte, dass er keineswegs bewusst mit seinen Muskeln spielte, sondern dass diese einfach durch seine Bewegungen ein faszinierendes Spiel unter der Haut begonnen hatten.
Andras schaufelte sich das kühle Nass mit beiden Händen ins Gesicht und schloss vor Erleichterung kurz die Augen. Dann richtete er sich wieder auf, ohne darauf zu achten, dass sein Hemd von den Knien rutschte und nun scheinbar schwerelos auf der Wasseroberfläche zu schweben schien. Die Elfin vor ihm hatte sich nicht bewegt, sondern nur den Kopf leicht geneigt und ihn interessiert beobachtet.
Andras dachte nicht nach, als er nun auf sie zuging und erst nach den ersten drei Schritten wurde ihm bewusst, dass sie nicht vor hatte, wegzulaufen. Mit wachsamem Blick sah sie ihm entgegen und erst als er direkt vor ihr stehen blieb, erschien ein leichtes Lächeln auf ihrem Gesicht. Als sie sprach, blinzelte Andras verwirrt. Ihre Stimme war so sanft und ruhig, so singend und weich, dass er gar nicht wissen wollte, was sie gesagt hatte. Die Worte schienen fast geflüstert worden zu sein und ihre Laute waren wie Musik. Ein vergnügtes Lächeln ließ ihre Augen aufleuchten als sie erkannte, dass er sie nicht verstanden hatte.
Fast verspielt hob sie nun die Hand und tippte leicht mit einer Fingerspitze auf seine Brust.
"Andras." hauchte die zarte Stimme nun zu seiner Verblüffung. Woher wusste sie seinen Namen? Was wusste sie sonst noch von ihm? Stimmten die Legenden tatsächlich, dass Elfen die Seele erkennen konnten? Waren sie in der Lage, alles zu erfahren, was sie wissen wollten? Doch das konnte nicht sein, denn waren Elfen nicht Geschöpfe der Harmonie? Wie könnte sie ihn anlächeln wenn sie all seine Taten in den vielen Kriegen kannte? Andras schluckte so heftig, dass sein Kehlkopf hüpfte, während er wie gebannt nickte. Doch sie brauchte seine Bestätigung nicht. Langsam deutete sie auf sich.
"Lalayloé." sang sie und blickte ihn erwartungsvoll an. Andras musste sich räuspern, ehe er versuchte, ihren Namen zu wiederholen.
"Layleelooee." ahmte er sie nach und löste ein kleines, singendes Lachen aus. Sie wiederholte ihren Namen geduldig und er übte es noch einmal. Seine Fehler brachten sie zum Lachen und er erwischte sich dabei, dass er absichtlich Fehler machte, nur um dieses Lachen zu hören. Doch schließlich hob er die Hand und berührte ganz vorsichtig ihre Wange. Sofort verstummte sie und blickte ihn neugierig an.
"Es ist egal wie du heißt. Kein Name ist schön genug für dich." raunte er mit belegter Stimme. Sie verstand seine Worte nicht, doch in ihren Augen tauchte ein Schimmer auf, der ihm zeigte, dass sie die Bedeutung erfasst hatte. Ihre Hand legte sich auf seine und eine Gänsehaut rieselte seine Wirbelsäule herunter. Träumte er das alles nur oder war es wahr, dass diese Berührung ein Kribbeln auf seiner Haut auslöste?
Ihr zartes Gesicht näherte sich dem seinen und der Schimmer ihrer grünen Augen vollendete seinen Bann. Andras wagte kaum zu atmen, so sehr genoss er den sachten Hauch ihres Atems, der aus ihren Nasenflügeln auf seine Lippen stieß. In letzter Sekunde konnte er ein Zusammenzucken unterdrücken, als er ihre Fingerspitzen auf seiner nackten Brust spürte. Wie Schmetterlinge tanzten die Fingerspitzen über seine Haut, erspürten seine zuckenden Muskeln, die er nicht mehr unter Kontrolle hatte und hinterließen ein fast brennendes Kribbeln, das sich zu bündeln schien und in seine Lenden schoss.
Andras Atem wurde schwer. Dieses zauberhafte Wesen vor ihm war verstummt, doch ihre Berührungen sprachen ganze Romane und lösten animalische Instinkte in ihm aus, die er kaum noch bändigen konnte. Längst hatten seine Finger sich in ihren Haaren vergraben und zwangen ihren Kopf mit sanfter Kraft, ihn weiterhin anzusehen. Als ihre Finger begannen, abwärts zu wandern und seinen Bauch berührten, keuchte er hörbar. Blinzelnd glaubte er für einen Augenblick, ein Aufleuchten in ihren Augen zu sehen, dann war es zu spät.
Er presste seine Lippen auf ihre und schlang einen Arm um die schmale Taille, um ihren Körper enger an sich heranzuziehen. Erstaunt spürte er, wie biegsam und nachgiebig ihr Körper sich an ihn drängte, doch lag sein Hauptgefühl in dem Genuss, diese samtigen Lippen auf seinen zu spüren und seine Zunge fordernd nach vorne zu drängen.
Er spürte, wie ihre Arme sich um seinen Hals schlangen und stellte zufrieden fest, dass ihr Atem plötzlich stoßweise ging. Ihr Zungenspiel antwortete seinem, sie neckte und lockte ihn, erlaubte ihm, ihren Mund zu erforschen und nahm sich das Recht, es ihm gleichzutun. Andras hatte nie viel auf Küsse gegeben früher, doch dieser hier sollte einfach nicht aufhören.
Als er plötzlich Druck in seinem Nacken spürte, wurde ihm schwindlig vor Erregung. Lalayloé verlagerte ihr Gewicht, hängte sich an seinen Nacken und schlang eine Sekunde später beide Beine kraftvoll um seine Hüften. Andras umschlang ihren Körper und stützte ihn, indem seine Hände zu ihrem muskulösen, runden Po wanderten und sie dort zupackend anhob. Gleichzeitig verbreiterte er seinen Stand, um besseren Halt zu haben und legte den Kopf in den Nacken, um sich ganz ihrem Kuss hinzugeben.
Ihre leisen Geräusche glichen kurzen, stöhnenden Lauten, die durch den Kuss gedämpft wurden. Er selbst rang nach Atem, dachte aber gar nicht daran, sich aus diesem erregenden Kuss zu lösen. Doch sein Drang, ihren Körper zu sehen und zu berühren wurde immer stärker. Mit einem Auge blinzelnd die Umgebung abschätzend trug er sie zu dem großen Fels, der aus dem seichten Wasser aufragte und beugte sich vor, sodass sie mit dem Rücken darauf zu liegen kam.
Die Oberfläche des Felsens war glatt, doch ragte sie im sanften Winkel nach oben, sodass er sie mit seinem Körper abstützen musste, damit sie nicht herunter rutschte.
Grinsend löste er sich aus dem Kuss, um sie atemlos anzustarren. Er wusste schon, wie er sie am besten stützen konnte, doch bis dahin lag noch ein weiter Weg vor ihm.
Doch sie drückte seinen Oberkörper ein Stück zurück und lächelte ihn an. Andras konnte seinen Blick nicht von dieser Frau abwenden. Ihre langen Haare flossen wie flüssige Schokolade über den harten Stein. Ihr Lächeln entblößte zwei Reihen weißer, gesunder Zähne und ein Grübchen bildete sich am linken Mundwinkel. Ihre Augen schimmerten wie frisches Moos und zum ersten Mal erkannte er winzige, fast goldene Sprenkel in ihren Pupillen.
Doch er kam nicht dazu, diese seltenen Augen weiter zu bewundern. Ihr Blick wurde lockend während ihre schlanken Finger begannen, das weiche Hemd zu öffnen. Andras Blick wurde magisch angezogen von der samtigen, hellbraunen Haut, die mit jedem Knopf entblößt wurde. Hungrig gierte er jedes Mal nach dem nächsten Knopf, doch erst als der letzte geöffnet war, schlug sie die Stoffhälften auseinander und schenkte ihm den Anblick auf zwei makellose, fest geformte Brüste, die sich sanft unter ihrem ruhigen Atem bewegten.
Fasziniert starrte der bewährte Krieger auf die Brustwarzen, die sich unter seinem Blick verhärteten und ihm verlangend entgegen streckten. Für einen Moment zweifelte der kräftige Mann daran, mit seinen großen Händen vorsichtig genug zugreifen zu können, um diesen Körper vor ihm nicht zu zerbrechen. Er erkannte sich selbst kaum wieder, der bisher jede Frau einfach genommen hatte und niemals daran gezweifelt hatte, ein guter Liebhaber zu sein. Mit beinahe zitternden Fingern legte er die Hände sanft um ihre Brüste und hob den Blick zu ihren Augen, während er fast stöhnend begann, das feste und dennoch so verführerisch nachgiebige Fleisch zu ertasten.
Lalayloé lächelte ermutigend bei seiner Berührung und öffnete leicht die sinnlichen Lippen. Sie bog ihren Körper und drängte ihre Brüste in seine Hände, was ihn mutiger werden ließ. Als sie genussvoll die Augen schloss senkte er den Kopf und begann, mit den Lippen ihren schlanken Hals zu streicheln. Sacht wanderte er tiefer, küsste jeden Zentimeter ihres Körpers und freute sich über die leichte Gänsehaut, die er bei ihr auslöste.
Als sich seine Lippen um ihre Brustwarze schlossen, flatterten ihre Hände über seinen Rücken und streichelten die Muskeln unter der Haut. Wieder spürte Andras das elektrisierende Kribbeln und ohne nachzudenken, sog und knabberte er hingebungsvoll an ihren Brüsten. Er hörte ihr leises Aufkeuchen und zum ersten Mal in seinem Leben verlor er sein Interesse am eigenen Vergnügen und dachte nur noch darüber nach, wie er Lalayloés Vergnügen steigern konnte.
Mit höchster Aufmerksamkeit verfolgte er jede ihrer Reaktionen, lauschte ihrem heftiger werdenden Atem und genoss die Finger, die immer fahriger durch seine Haare fuhren. Er entdeckte die unsägliche Freude, wenn ihre Hände plötzlich fester zugriffen oder ihr Atem stockte und bemühte sich um so mehr, neue Reaktionen bei ihr auszulösen.
Doch als er selbst so weit war, es nicht mehr auszuhalten, lösten sich plötzlich ihre Beine von seiner Taille. An den Bewegungen ihrer Beine erkannte er, dass sie mit Hilfe der Füße die Stiefel abstreifte und gleichzeitig versuchte, seine Hose zu öffnen. Andras grinste atemlos und machte sich an ihrer Hose zu schaffen. Sie musste ihn loslassen, als er begann, ihre Hose über die Hüften zu streifen und hielt sich an seinen Schultern fest, den Blick fest auf sein Gesicht geheftet. Es erwies sich als schwierig, die Hose von ihren Beinen zu bekommen, doch sie half heftig atmend mit.
Endlich lag sie nackt vor ihm auf dem Felsen, die Beine leicht gespreizt und an seinen Oberschenkeln liegend. Ihre langen Haare hingen ins Wasser, doch das kümmerte keinen der Beiden. Andras hielt atemlos inne. Noch nie hatte er einen Körper so sehr begehrt wie diesen. Entweder waren Elfen von Natur aus am Körper frei von Haaren oder aber sie verfügte über besondere Methoden. Ihre Schamlippen waren fest und so weich zugleich, dass er selbst mit etwas Druck darüber streichend keinerlei Ansatz von Haar spüren konnte.
Eigentlich wollte er sie erforschen, sie bis in den letzten Winkel betrachten, doch Lalayloé war zu erregt. Da sie sich festhalten musste, konnte sie nicht einmal im Ansatz versuchen ihn zu verwöhnen und nun wollte sie das überhaupt nicht mehr. Mit ungezwungener Natürlichkeit, die Andras so noch nicht erlebt hatte, öffnete sie ihre Beine und zog ihn an den Hüften zu sich heran.
Er hatte keinerlei Mühe in sie einzudringen. Doch ihre Enge und die Feuchtigkeit, die ihn empfing, brachten ihn beinah um den Verstand. Er wollte stöhnen, doch er hielt die Luft an, als sie einen langen, singenden laut ausstieß. Mit festem Ruck drang er tief in sie ein und verharrte so, um ihre wilde Erregung zu genießen. Sie wölbte sich hoch, bog ihren Kopf in den Nacken und öffnete den sinnlichen Mund.
In Andras spannte sich jeder Muskel an bei der Anstrengung, nicht sofort zu explodieren. Sacht begann er seine Hüfte zu bewegen, doch ihr Körper lockte mit jeder Pore, ihre leisen Laute klangen hingebungsvoll und gleichzeitig bittend. Ihre Finger gruben sich mit jedem Stoß tiefer in seine Oberarme und erneut schlangen sich ihre Beine um seine Hüften. Andras begann angestrengt zu grinsen. Noch immer wollte er in erster Linie erleben, wie sie zu ihrem Höhepunkt kam.
Wissend fuhr seine Hand über ihren Schamhügel und sein Daumen schob sich zwischen die feuchten Schamlippen. Als er ihre empfindlichste Stelle berührte, zuckte sie zusammen und stieß einen langen, hohen Laut aus. Er fühlte ihre Fingernägel und den Schmerz seiner reißenden Haut, doch das schürte eher seine Erregung. Ihre Kehle arbeitete, die Halsmuskeln spannten sich an und Andras konnte sogar spüren, wie sie sich innerlich zusammenzog, wodurch er selbst unglaublich erregend massiert wurde. Lalayloé kam mit der natürlichen Wildheit, die Andras sich erhofft hatte. Ihr langer Schrei hallte über den See und verfing sich in den Bäumen. Noch während ihr Schrei verhallte, warf Andras den Kopf in den Nacken und ließ sich gehen. Auch er schrie, als er seinen Orgasmus zuließ und sein Sperma in ihren Körper pumpte. Immer wieder stieß er zu und wusste dabei ganz genau, dass er dieses Wesen so schnell nicht gehen lassen konnte. Als er seinen Namen aus ihrem Mund hörte, warf er sich auf sie und presste seine Lippen gierig auf ihre.

Kommentare:

  1. Einmal mehr ein wenig Schweinkram aus deiner Feder, Kay. Sehr schön geworden.

    Ich finde hierzu muss man gar nicht viel sagen. Der Text steht wunderbar für sich selbst.
    Die Geschichte stellt so gar nicht die Frage nach dem warum. Und es ist erfrischend angenehm das zu lesen. Natürlich wirft sich die ein und andere Frage auf, aber eigentlich braucht es gar keine Antwort.

    Bleibt zu sagen, dass ich es wunderschön geschrieben finde. Sex ohne vulgär zu werden. Das macht Spaß zu lesen.

    Ich mag übrigens den Titel :D.

    Liebe Grüße
    Joe

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  2. Eine sehr spannende, äußerst erotisch geschriebene Kurzgeschichte. So etwas liest man gerne. Die Bilder im Kopf spielen verrückt und das ist perfekt.

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  3. Eine sehr tolle Geschicht, schön geschrieben, mit Stil und Klasse! :) Ich würde gerne mehr lesen :) Schöne Grüße C.H.

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  4. Wirklich gut geschrieben, ich mag den stil! :)

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