Montag, 3. März 2014

Alte Bekannte

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Nadja tippte etwas unmotiviert auf dem Laptop herum. Sie hatte keine rechte Idee, was für ein Sozialpraktikum sie machen wollte. Wenn sie nach sozialen Einrichtungen suchte, fand sie alles mögliche in Seattle. Es gab Einrichtungen für lernschwache Kinder, für Familien ohne Einkommen, für Drogenabhängige und noch vieles mehr. Von verschiedenen Vereinen oder offiziellen Stellen wurden all diese Angebote gestaltet. Die Auswahl war riesig.

Doch was genau davon Nadja jetzt interessierte, da war sie sich selbst nicht sicher. Sie würde am liebsten etwas machen, was später für eine Ausbildung zur Krankenschwester, oder ein Medizinstudium nicht völlig vertane Zeit darstellte. Doch da kam ihr als erstes eine Drogenberatungsstelle in den Sinn für die sie sich aber einfach nicht erwärmen konnte. Ein latentes Unbehagen gegenüber Drogenabhängigen Menschen, die sie für zeitweise unberechenbar hielt, versperrte ihr diesen Weg. Sie redete sich selbst ein, dass das vermutlich Unsinn war und die Leute in der Beratungsstelle sicher nicht zu Gewaltausbrüchen neigen würden. Doch sie konnte sich nicht recht überwinden.

Dann kam ihr der Gedanke, was sie tun könnte. Eine Beratungsstelle für ungewollte Schwangerschaften. Da konnte sie sogar aus eigenen Erfahrungen schöpfen. Auch wenn ihre mit denen anderer Mädchen sicherlich nicht vergleichbar waren. Dennoch würde ihr auch als Praktikantin niemand sagen können, sie habe keine Ahnung. Schon hatte sie die nächste Websuche eingegeben und fand einen Verein und eine Städtische Beratungsstelle.

Die Website des Vereins machte keinen sonderlich guten Eindruck. Auch wurde dort viel über Abtreibungen und entsprechende Methoden berichtet. Nadja war nicht wirklich gegen Schwangerschaftsabbrüche, doch die aggressive Art mit der man dort schon fast dafür warb, bereitete ihr Unbehagen. Also schaute sie sich das Angebot der städtischen Beratungsstelle an.

Dort verstand man sich als Ratgeber in scheinbar ausweglosen Situationen für Frauen und Mädchen. So jedenfalls die Slogans, die man auf der Website verkündete. Nadja klickte sich ein wenig durch. In Gedanken sah sie sich schon in Gesprächen mit Sozialarbeitern und Mädchen, die es mit der Verhütung nicht so genau genommen hatten. "Am Besten ruf ich da an.", überlegte sie und suchte nach einer Kontaktnummer. Dann fiel ihr blick auf den Namen der Leiterin dieser Einrichtung und sie schüttelte sich kurz. Sofort legte sie das Telefon wieder weg.

Kommentare:

  1. wer ist es ???
    und nach so einer stelle machst du 2 tage pause??
    deine geschichte ist nach wie vor sehr spannend. Mach weiter!
    LG Lars
    PS: wie ihr seht kommetiere ich jetzt regelmäßig in den Blog hiermit möchte ich alle stummen leser auffordern mit zu kommentieren.
    dass macht es für alle leser schöner. ichwar auch mal ein stummer leser:) lasst eure hemmungen fallen und schreibt mit.
    achja mir ist aufgefallen dass man vom iPad aus auf dieser seite nicht kommentieren kann.

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    1. Ja, zwei Tage Pause. Es tut mir leid. Aber hier war Karneval und auch sonst ist es gerade extrem turbulent. Ich hoffe, morgen wieder posten zu können.

      Dass man vom IPad aus nicht kommentieren kann, wundert mich. Das mobile Template hat eigentlich bisher von allen Endgeräten aus wunderbar funktioniert. Aber ohnehin kann ich wenig daran ändern, da die gesamte Kommentarfunktion von blogger.com bereitgestellt wird und ich daran wenig ändern kann.

      Vielen Dank für deine vielen Kommentare. Jeder davon freut mich unheimlich.

      Liebe Grüße
      J.N.

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    2. Naja..von meinen 2 iPads geht es nicht. Vielleicht liegt es auch an mir. Egal ich wollte nur mal nachfragen:)

      Ich kommentiere hier gerne und wünsche dir dass du bald wieder die Ruhe und die Zeit findest hier zu Posten
      LG Lars

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  2. Ah, ich ahne, wen sie da entdeckt hat. Und da würde ich auch sofort abwinken und mir eine andere Stelle suchen. DAS muss sich Nadja nicht antun, nicht wirklich.
    Aber es ist mal wieder wirklich zutreffend: man sieht sich immer zweimal im Leben.

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