Montag, 17. Mai 2010

Frühstück

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Im Zimmer angekommen brauchten sie diesmal keine Worte. Voller Verlangen küssten sie sich und Nadja half Joe aus seinen völlig durchnässten Klamotten. Sie kuschelten sich ins Bett, umschlangen sich mit den Armen und drückten die Körper eng aneinander. Nadja wollte ihn überall spüren. Und auch Joe wollte dieses faszinierende Mädchen nicht mehr loslassen. Den Gedanken daran, dass er morgen die Insel verlassen würde schob er bei Seite.

Es war keine Nacht mit einem routinierten Liebhaber. Es war unschuldiger Sex. Auch dieses Mal. Aber Nadja genoss es so sehr und lenkte seine Finger, als er sie sanft im Schritt verwöhnte. Und so kam sie auch zu einem wundervollen Höhepunkt. Nicht so auspowernd, wie es mit Thorsten gewesen war, dafür sehr intensiv und zärtlich.

Seite an Seite schliefen sie ein und immer wieder in der Nacht rutschte der eine zum anderen um zu sehen ob es wirklich wahr war und man nicht alleine im Bett lag.

Nadja erwachte vor Joe und betrachtete seinen schlafenden Körper. Verliebt sah sie in sein Gesicht und wollte es wieder Küssen. Kleine freche Küsse hauchte sie ihm auf die Wangen, Lider, Nase und Lippen. Er schlug die Augen auf und sah sie an und sofort breitete sich ein Lächeln über seinen Mund. "Guten Morgen.", flüsterte sie. Und er antwortete genauso.

Noch nie war es so schön gewesen für ihn neben einem Mädchen aufzuwachen. Wenn es bisher überhaupt für eine ganze Nacht mit einer Frau gereicht hatte, dann war sie normalerweise morgens schon dabei gewesen sich anzuziehen. Oder sogar schon weg. Er küsste sie noch mal sehr intensiv und bemerkte beim herumdrehen seine kräftige Morgenlatte. Grinsend nahm er Nadjas Hand und führte sie sanft in seinen Schritt. Sie kicherte albern, als sie bemerkte, was dort auf sie wartete.

Sie liebten sich noch einmal und es war so schön, wie am Abend zuvor. Und diesmal hatte Nadja sogar während des Sex einen Orgasmus. Kehlig stöhnte sie ihre Lust heraus als sie die heiße Welle überkam und zucken ließ. Sie selbst war völlig überrascht und drückte sich fest an Joe um es noch intensiver zu fühlen.

Eigentlich wollte sie überhaupt nicht aufstehen, aber ihre Blase meldete sich und auch Joe ging es nicht besser. So huschten sie nacheinander ins Bad und beschlossen anschließend gemeinsam Duschen zu gehen. Unter der Dusche war es viel zu albern, als das echte Lust hätte aufkommen können. Doch es war schön, einfach jeden Augenblick gemeinsam zu verbringen. Eindrucksvoll knurrte Nadjas Magen als sie aus der Dusche kamen und Joe grinste. "Frühstück?", fragte er beim Abtrocknen. "Ja. Sehr gut. Ich hab großen Hunger.", sagte sie und klopfte auf ihren flachen Bauch.

Grant saß unten im Frühstücksraum und grinste Joe frech an. Nadja war es kurz ein wenig unangenehm. Aber dann überlegte sie, warum überhaupt und es fiel ihr kein Grund ein. Sie zog das breiteste und frechste Grinsen, dass sie mit ihren Lippen formen konnte, und schaute zu Grant. Der sah sie kurz etwas verwirrt an. Dann schaute er sichtlich beschämt auf seinen Teller. Nadja kicherte und warf Joe einen triumphierenden Blick zu. Der strich ihr über die Wange. "Gutes Mädchen.", sagte er und küsste sie.

Dann setzten sie sich zum Frühstück. Und nun war die Abreise näher als befürchtet. Thorsten hatte gestern etwas von 'vor dem Mittagessen' gesagt. Und als Joe das bewusst wurde, sah er etwas schwermütig drein. Nadja war noch zu fröhlich um das zu bemerken. Sie fütterte ihn immer wieder mit kleinen Obststücken. "Obst ist gesund!", sagte sie dazu. Er hatte seinen Teller gewohnheitsmäßig mit Speck und Eiern gefüllt.

'Lass keine traurige kleine Nadja zurück.', hatte Thorsten ihm gesagt. Und nun überlegte Joe wie er das anstellen sollte. Aber jetzt wollte er noch das Frühstück genießen. Danach war die Zeit für Wahrheiten.

Kommentare:

  1. Es war gerade sooooo schöööööööön!

    Und jetzt die Trennung! Obwohl Nadja das wissen sollte. Die bleiben ja nur für einen Kurzbesuch.

    Bin gespannt, wie sie es aufnimmt.

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  2. Ich bin viel mehr gespannt, wie er Nadja "nicht traurig" zurück lässt.
    Hoffentlich lässt er sich noch was enfallen, damit der Abschied nicht ganz so schwer ist.
    Aber bloß nicht sowas wie: "wir bleiben in Kontakt" oder "ich ruf dich an"
    Das endet immer mit Frust!

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