Freitag, 25. April 2014

Kribbeln

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Sascha kniete auf dem Boden und sah reumütig zu Mary hinauf. Sie verwischte gerade die Grenzen zwischen Spiel und Ernst und er wusste kaum mehr wie ihm geschah. Deutlich spürte er, was sie in seinen Po gesteckt hatte und was er auf keinen Fall verlieren durfte, wie sie gesagt hatte, was ihn einiges an Kraft kostete. Er zitterte schon leicht und dennoch verriet seine Erektion seine ungeheure Erregung. Mary stand in ihrer erregend durchsichtigen Unterwäsche vor ihm und hielt das Lineal in der Hand.

Es war so schön losgegangen. Kaffeeduft und ein sachter Kuss auf die Wange hatten ihn geweckt und sie hatten gemeinsam in der Küche gesessen und die Donuts gefuttert, welche besser schmeckten als alles, was Sascha je unter der Bezeichnung in Deutschland bekommen hatte. Er hatte sich auch gefreut, dass sie so früh da war. Eigentlich hatte sie ja gesagt, sie würde bis mindestens fünf Uhr nachmittags arbeiten müssen. Als er das sagte, schlug ihr Gesicht um und nur Minuten später sah Sascha sich in seiner misslichen Lage, Nackt und auf dem Boden neben dem Bett kniend.

"Du hast mir ein schlechtes Gewissen gemacht.", erklärte Mary und ging vor ihm hin und her. Sascha krampfte seine Hände auf dem Rücken ineinander. Sie hatte ihm erboten, sie nach vorn zu nehmen. "Ich wollte nur, dass wir viel Zeit füreinander haben!", sagte Sascha kläglich. Mary lachte verächtlich. "Und du glaubst ich würde das nicht wollen?", fragte sie herrisch und stellte sich breitbeinig vor ihn hin. Sie packte seinen Kopf im Nacken an den Haaren und presste sein Gesicht zwischen ihre Beine. Er atmete instinktiv tief ein und roch den erregenden Duft ihrer Nässe. Sacht hauchte er einen Kuss auf den dünnen Stoff.

"So ist schon besser. Dennoch kommst du mir nicht ohne Strafe davon. Wenn du mir ein schlechtes Gewissen machen willst und möchtest, dass ich vernachlässige, wofür ich so hart gearbeitet habe, dann wirst du schon sehen, was du davon hast." Sascha zitterte jetzt noch heftiger. Der glatte Dildo in seinem Anus ließ sich kaum festhalten und er krampfte heftig die Backen zusammen. Doch sie hatte ihm eine ganze Weile ohne Orgasmus in Aussicht gestellt, für den Fall, dass er das Teil verlieren würde. "Ja, Mary.", sagte er demütig und senkte den Kopf, den sie inzwischen losgelassen hatte.

Mary ließ das Lineal von ihrem Schreibtisch mehrfach durch die Luft sausen und auf ihre Handfläche klatschen. "Aufs Bett. Auf den Bauch!", befahl sie knapp und ging einen Schritt zurück. Sascha fragte sich, wie er das anstellen sollte, ohne den Dildo zu verlieren. Er beugte sich ein bisschen, streckte die Finger und versuchte das Teil festzuhalten, während er aufstand. Es gelang ihm leidlich und mit einer Aktion, die fürchterlich ungeschickt wirkte und ihm extrem peinlich war, bugsierte er sich bäuchlings aufs Bett und versuchte, ohne die Hände vor den Körper zu nehmen, den Penis unter sich in eine erträgliche Position zu bringen.

Neben dem Bett stehend betrachtete Mary amüsiert das Spektakel und strich nun mit der Ecke des Lineals über seinen Rücken und seinen Po und hinterließ dabei rote Linien, wie von kratzenden Fingernägeln. Unwillkürlich zuckte Sascha zusammen, verlor kurz die Kontrolle über seine Pobacken und der Dildo flutschte aus ihm heraus und landete zwischen seinen Beinen auf dem Bett. "Scheiße!", flüsterte er auf Deutsch. "Was?", hakte Mary nach und er wiederholte es verlegen auf Englisch. "Tja. Für dich.", raunte Mary und nahm das Ding weg, "Vor allem, weil ihn eh jetzt rausnehmen wollte." Sascha presste sein Gesicht in die Matratze. Die Aussicht fürs Erste keinen Orgasmus abzubekommen war gemein. Und dennoch kribbelte genau dadurch sein ganzer Schritt noch mehr.

Kommentare:

  1. Saschas Hingabe muss für Mary wirklich wunderschön sein. Und sie ist ja schließlich auch ein Genussmensch. Zudem hat sie eine wunderschöne, sehr liebevolle Dominanz. Sie zieht die "Strafe" aus dem normalen Alltag, obwohl sie dort Sascha sehr ernst nimmt. Das gibt schon ein gewisses Kribbeln. :)
    PS: Erwähnte ich schonmal, dass ich Funklöcher in Dunkeldeutschland hasse?

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  2. Hier bin ich wieder!! Frisch aus Asien, dort wo man internet einfach unteschätzt.Und wie ich sehe war Joe sehr fleißig!!!
    Mary lebt mal wieder ihre dominanz aus. und ich glaube es ist sogar das erste mal dass sie sascha schlägt. denn als sie ihn auf ihrer weltreise für demütigung bestrafen wollte war er doch dagegen:)
    LG Lars (der,der solange nicht mehr geschrieben hat)

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