Dienstag, 22. April 2014

Feierabend

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Es fühlte sich komisch an, die erste zu sein, die ihren Schreibtisch aufräumte. Um Punkt drei waren alle Arbeitsergebnisse des Tages in die entsprechenden Datenbanken eingetragen, der Computer heruntergefahren und der Schreibtisch aufgeräumt. Selten war Mary an einem Freitag vor fünf oder sechs Uhr aus der Firma verschwunden. "Du machst schon Schluss?", fragte ihre Kollegin vom Nachbarschreibtisch. Mary nickte. "Hmmja, ich hab einige Überstunden und zuhause noch gut was zu tun.", erklärte sie etwas verlegen. Sich so früh zu verkrümeln galt nicht als besonders kollegial.

Doch kaum war Mary durch die Tür war es ihr egal. Sie rannte fast zur Bushaltestelle. Sie hatte Sascha noch nicht gesagt, dass sie jetzt drei volle Tage füreinander Zeit haben würden. Und auch das nächste Wochenende drei Tage haben würde. Freitags hatte sie auch keine Lehrveranstaltungen, so dass sie jetzt wirklich frei war, bis Montag. Montags mittags musste sie zwar zu zwei Vorlesungen am Nachmittag, doch das würde den Tag im ganzen nicht merklich stören.

Sie konnte es kaum erwarten, endlich daheim anzukommen. Als sie in die Wohnung kam, schlief Sascha tief und fest. Sie grinste und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. "Das wird ne Überraschung.", kicherte sie und zog sich aus und hüpfte ins Bad. Die Stoppeln, über die er so liebevoll hinweg gesehen hatte, sollten verschwinden und auch ansonsten wollte sie das Wochenende mit einer ausführlichen Dusche einläuten. Wenn Sascha danach immer noch schlief, war Gelegenheit etwas Kaffee und etwas zu essen zu besorgen um ihn liebevoll zu wecken.

Und danach war es an der Zeit, ihn für seinen Versuch, ihr ein schlechtes Gewissen zu machen, zu bestrafen. Lüstern warf sie noch einen Blick auf seinen Körper unter der Decke und schloss dann die Tür. Nachdem sie damit fertig war ihren Körper wieder auf Vordermann zu bringen, trocknete sie sich ab und hüllte sich in ihre hübscheste Wäsche, bevor sie sich zur Feier des Tages ein Kleid über zog. Sie hatte vor ihn viel von ihr sehen zu lassen, bevor sie sich ihm für eine ganze Weile verweigern würde und ihn leiden lassen würde.

Schon die Gedanken daran versauten das neue Höschen schon wieder ein wenig. Sie griff sich eine kleine Tasche und huschte noch einmal aus dem Haus. Sie wollte Süßkram holen und würde gleich Kaffee kochen. Dann war es Zeit ihn zu wecken. Wenig später stand eine Box mit Donuts auf dem Küchentresen und der Kaffee lief durch die Maschine. Sie erinnerte sich, wie Sascha ihn gern trank und bereitete ihn mit zwei Stück Zucker und ohne Milch zu. Dann schlich sie mit der Tasse ins Schlafzimmer und wedelte den Duft in seine Richtung.

Kommentare:

  1. Es ist ja süß, wie sie ihn verwöhnen will mit Donuts und Kaffee. Und dam Ganzen, was dann folgen soll. Ihre Freude muss ansteckend sein, sicherlich wird er diese Überraschung genießen. Ich frage mich allerdings, ob die Zwei am Wochenende überhaupt mal rauskommen. Man hat ja einiges nachzuholen *grins*

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  2. mary ist schon wieder lüstern:)
    ich finde es auch süß dass sie sascha ein bisschen verwöhnen will.
    LG Lars

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    1. PS: Hoffentlich schreibst du auch demnächst mal weiter.
      schließlich wollen wir alle wissen wie es weiter geht

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