Sonntag, 11. Mai 2014

Inakzeptabel

Entschuldigt bitte, dass es in letzter Zeit immer wieder zu Lücken kommt. Aber es geht bei mir ein bisschen turbulent u und ich habe noch nicht wieder in den alten Rhythmus gefunden.

Liebe Grüße
J.N.


Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Das Abendessen blieb sehr gemütlich und danach zog die kleine Gesellschaft noch ins Wohnzimmer um, wo sie weiter quatschten und sich von Geoffrey noch ein paar Drinks bringen ließen. Schließlich war es aber an der Zeit zu gehen, schließlich war es ein normaler Arbeitstag und alle, außer Sascha, würden am nächsten Morgen zeitig aufstehen müssen. So verabschiedeten Sascha und Mary sich an der Tür, nicht ohne noch wenigstens ein Dutzend Mal für die Adressliste und das Angebot, einen Telefonanruf zu machen, zu danken.

"Ein netter Kerl. Sehr patent.", lächelte Joe, als der Wagen vom Grundstück rollte und er mit Nadja ins Haus zurück ging. Nadja nickte müde und kuschelte sich bereits an ihn. "Sie sind unglaublich verliebt. Das sieht man deutlich." Joe lachte. Auch ihm war es aufgefallen, dass die beiden versucht hatten, die Finger voneinander zu lassen, aber es nur schwer geglückt war. Auf dem Sofa zum Beispiel hätte sich Mary um ein Haar auf Saschas Schoß gesetzt und auch wenn sie sich schließlich doch dafür entschieden hatte, sich daneben zu setzen, war sie doch immer näher gerutscht und mit einem Bein gar über seinen Oberschenkel geglitten. Amüsiert fragte er sich in Gedanken, ob die Beiden es überhaupt nach Hause schaffen würden.


"Irre, was du für Leute kennst.", meinte Sascha kopfschüttelnd, als sie durch die nächtliche Stadt rollten. "Naja, ich kenne Nadja. Und das ist nun mal Nadjas Freund." "Gut, dass du keinen Millionär haben wolltest.", grinste Sascha breit. "Oh, klar wollte ich einen. Aber ich bin da eher der langfristige Typ. Du wirst ja schließlich auch bald Millionär.", erklärte sie gespielt ernst. "Ach ich glaube ich fühle mich in der Mittelschicht ganz wohl.", gab Sascha zurück und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange.

"Tut mir leid, aber das ist inakzpetabel. Haus mit Pool und Butler muss schon sein.", näselte Mary und sah Sascha herablassend an. Ein lüsternes Blitzen hatte sich in Saschas Blick gemischt. "Wie wär's, du wirst die Millionärin und ich mach dir den nackten Butler?", schlug er vor. Mary rollte Gänsehaut den Rücken hinunter und die Erregung, die sich breit machte, war bis in die Fußspitzen zu spüren. "Überlegenswert.", gab sie schwer beherrscht zurück. Doch am Blick war erkennbar, dass dies genau ihren Nerv getroffen hatte.

Für die Fahrt beherrschten sie sich aber noch und redeten sogar noch kurz darüber, wie am besten vorzugehen wäre, um an ein Firmenstipendium zu kommen. Doch in der Wohnung war es um sie geschehen.

Kommentare:

  1. Da hat Mary ihren Sascha also beeindruckt ohne es zu wollen. Auch nicht schlecht. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Mary mit einem ungeschickten nackten Butler umgeht. Ebenso kann ich mir vorstellen, wie der Butler geschickt kleine Ungeschicklichkeiten ausdenkt, um eben diese Behandlung zu bekommen. Na ihr Zwei? Das klingt doch nach einem guten Zukunftsplan?

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  2. ach...es ist auch schön mal wieder was von nadja und joe zu hören. Wirklch... mary und sascha sind ja auch 2. mary konnte sich gerade noch dagegen entscheiden sich bei sascha auf den schoss zu setzen:)
    aber so sind verliebte pärchen am anfang immer:)
    LG Lars

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