Dienstag, 3. Juni 2014

Ich kann nicht

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Sascha richtete sich auf und betrachtete noch einmal Marys Schreibtisch, auf dem nicht weniger als drei Monitore standen. Zwei Tastaturen und Mäuse, dazu ein Platz für den Laptop und drei Computer unter dem Tisch vervollständigten das Bild. Einer der Computer lief sogar noch. "Du bist wirklich eine kleine Hackerin?", fragte er kopfschüttelnd.

Mary war danach in den Arm genommen zu werden, doch Sascha fühlte sich unwohl im Haus ihrer Eltern, außerdem war er viel zu fasziniert von der ganzen Technik. "Der da läuft ja sogar noch." Mary gab ihre Annährungsversuche auf und zuckte die Schultern. "Das ist ein Server. Ich will doch hoffen, dass der läuft." "Wozu ein Server?", fragte Sascha baff. Mary kicherte. "Backups, Owncloud-Service, Tor-Gateway und was mir noch so einfällt. Ein IRC läuft auch noch darauf und.." Sascha winkte ab.

"Und warum steht der hier?" Mary piekste ihn in die Seite. "Weißt du, was Strom kostet?" "Du bist verrückt. Ist da was illegales drauf?", fragte Sascha fasziniert. "Nichts wofür sie mich drankriegen können.", erklärte Mary fest, "Außerdem ist der komplett kryptiert. Wenn die Bullen den in die Finger kriegen können sie nichts damit anfangen." Sascha schüttelte fasziniert den Kopf. "Du bist verrückt." "Sagt der Kerl, der unangemeldet nach Seattle fliegt.", schnurrte sie und drückte ihn jetzt mit Nachdruck auf die Matratze und biss ihn in die Nase.

Sascha wehrte sich halbherzig. Mit der Gewissheit, dass ihre Eltern im Haus waren, konnte er sich beim besten Willen nicht fallen lassen. Für Mary dagegen bekam die ganze Sache einen besonderen Reiz. Sie überlegte, wie oft sei auf diesem Bett Eric mit der Hand oder dem Mund befriedigt hatte. Sex hatte er ja nie abbekommen. Sie schob ungeniert die Hand in Saschas Hose und tastete sich in den Slip vor.

"Ich kann nicht.", quengelte Sascha, "Nicht hier." "Dann mach ichs.", grinste Mary und öffnete seine Jeans. Sie war sicher, ihre Mutter würde nicht ins Zimmer kommen. Das hatte sie früher nicht getan und würde es heute auch nicht tun. Ebenso ihr Vater. Sascha sah sie panisch an. Halbherzig hielt er seine Hose fest, doch Mary hatte das Stück der Begierde längst freigelegt und bearbeite den Schaft mit der Hand. "Genieß es.", forderte sie und beugte den Kopf herunter.

Kommentare:

  1. verständlich dass sascha nicht im haus von marys eltern sex will.
    schließlich gäbe es ganz schön ärger mit mike. das würd ich auch nicht riskieren vor allem da aus saschas sicht der tag bisher gut gelaufen ist.
    Kay Gee krigen wir eigentlich mal einen kleinen voegeschmack des 4.noctambuleteils BITTE
    LG Lars

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    1. Lars, ich wusste gar nicht, dass du das auch gelesen hast :) Nachdem ich meine drei Bände ziemlich schnell geschrieben habe, bin ich gerade dabei, sie ein wenig zu korrigieren und verlagfertig zu machen. Und im Kopf hänge ich leider immer noch am Ablauf fest. Das passiert manchmal, wenn man sich in eine Idee verrannt hat und selbst in eine Einbahnstraße manövrierte. Ich habe die Wahl zwischen umschreiben/umdenken oder noch irgendwie da wieder raus zu kommen. Blöd. Schwierig. Blockierend. Ungefähr wie damals bei meinem PC-Crash. Manchmal habe ich das Gefühl, Band 4 soll nicht geschrieben werden...

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    2. Natürlich habe ich es gelesen- in rekordzeit möchte ich hinzu fügen. Es ist echt toll.
      Ich habe mir vorgenommen ab dem vierten teil, wie auch die nadjageschichte zu kommentieren.
      Hoffentlich kommst du bald weiter. ich jedenfalls freue mich schon tierisch auf das buch.
      LG Lars

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  2. Bei Mary habe ich den Eindruck, sie macht das nun gerade! Jetzt erst recht! Und zwar vor der Nase ihres ahnungslosen Vaters. Das ist ein Zeigen des Mittelfingers und ich finds gut :) Ob Sascha da gerne für hinhalten muss oder nicht, ist gerade egal. Mary zeigt viel zu viel Entschlusskraft, ob bewusst oder unbewusst, um nur zum Spaß so ein Spiel zu betreiben. Und ein bisschen Prickeln ist ja auch dabei. Man könnte ja erwischt werden. Könnte. Eher nicht. Aber könnte...

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