Sonntag, 15. September 2013

Deutsch und Englisch

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Sascha hatte keine Ahnung, wie ihm geschah. Auch er hatte sich dem Anblick der beiden Mädchen nicht entziehen können, und zu spät gemerkt, wie lächerlich sie alle ausgesehen hatten. Vor allem der Bodybuilder hatte es ihm vor Augen geführt und er hatte sich schwer amüsiert, als die Brünette ihn so grob weggekickt hatte. Umso unglaublicher fand er es, dass ausgerechnet er es war, den sie zu sich gewinkt hattte.

Für die ersten Augenblicke hatte er es gar nicht glauben können, dass er gemeint war und erst nachdem sie deutlicher geworden war und den Blickkontakt kaum noch hatte abreißen lassen, hatte er sich getraut zu den beiden zu gehen. Er hatte ziemlich bedauert, dass die Blonde, die er eigentlich hübscher gefunden hatte, dann verschwunden war und er offensichtlich von der etwas pralleren Brünetten ausgewählt worden war. Doch er hatte nicht vor sich darüber zu beklagen.

Mary ging heftig an ihn heran. Sie war froh, dass der Junge zu ihr gekommen war und sie genoss es mit ihm zu tanzen. Er war keineswegs so muskelbepackt wie der erste, der sich an sie gedrängt hatte, doch hatte er eine sportliche Figur. Mary mochte seine kurzen blonden Haare, die er ziemlich wild in alle Richtungen stehen hatte. Sein freundliches Gesicht wurde von einer dezenten Brille verziert und das wild gemusterte Hemd ließ ihn ein wenig wie einen Nerd aussehen. Andere hätten ihn vielleicht abblitzen lassen, doch dieser Junge war genau Marys Geschmack.

Immer wieder rieb sie sich beim Tanzen an ihn. Die gaffende Menge hatte sich zum Glück aufgelöst, nachdem Nadja verschwunden war, und so konnte sie sich ungehemmt mit ihm bewegen. Immer wieder ließ sie nun, wie bei Nadja zuvor, ihre Hände über seinen Körper gleiten und konnte, wenn sie sich an ihm rieb, deutlich spüren, dass ihn das ganze durchaus erregt hatte. Schließlich wechselte die Musik und Mary war durchaus etwas geschafft und nickte dem Jungen zu, dass sie zur Bar wollte.

Als er losging hakte sie sich ganz natürlich bei ihm ein. "Was möchtest du trinken?", fragte er schließlich gegen die Musik in ihr Ohr. "Cola, bitte.", gab Mary zurück und hielt nach Nadja ausschau. Die hatte sich auf eine Bank an der Wand gesetzt und winkte ihr zu. Sie gab dem Jungen ein Zeichen, dass sie sich zu Nadja setzen würde und gemeinsam warteten sie auf ihn. "Wie heißt er?", wollte Nadja wissen. Auf der Bank war die Musik nicht mehr so laut, so dass man sich fast normal unterhalten konnte. "Weiß ich noch nicht.", grinste Mary, "War zu laut bisher."

Wenig später kam Sascha zu ihnen. Er hatte für sich ein Flaschenbier besorgt und für Mary eine Cola. Auf Verdacht hatte er, nachdem er Nadja gesehen hatte, ebenfalls eine Cola für sie mitgebracht. Mary rückte von Nadja weg, damit er sich zwischen sie setzen konnte. Sascha verteilte die Getränke. "Ich hab dir auch eine Cola mitgebracht.", sagte er verlegen zu Nadja. "Danke.", nickte diese und auch Mary griff nach ihrer Flasche.

"Ich heiße Nadja.", erklärte Nadja lächelnd. Bisher hatten sie deutsch gesprochen. "Ich bin Sascha.", lächelte Sascha nun abwechselnd zu Mary und Nadja. "Und ich bin Mary.", erklärte Mary nun auf Englisch und hoffte, das Sascha sie verstehen würde. "Du sprichst Englisch?", fragte er überrascht nach, wechselte aber problemlos die Sprache und legte dabei den deutschen Akzent an den Tag, den Mary so sexy fand. "Sie spricht Deutsch und Englisch, ich Englisch und Spanisch. Wir kommen aus Seattle." Sascha strahlte. Er hatte Touristinnen aufgegabelt. Und nun saß er doch wieder zwischen den beiden Mädchen. Vielleicht gab es ja hier einen Dreier?

Kommentare:

  1. Schon frech dass er einen dreier will

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  2. Er hat ja noch keinen verlangt und ich finde es auch nicht frech, eher verständlich. Schließlich wurde ER angebaggert, nicht umgekehrt und hoffen darf man ja ruhig.
    Und bevor er leer ausgeht, wird er Marys Angebot wohl nicht ausschlagen, es sei denn, er steht nicht auf Mädchen wie Mary. Und Nadja wird ihn wohl abblitzen lassen.

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