Mittwoch, 6. Januar 2010

Der erste Freier

Dies ist eine Fortsetzungsgeschichte. Für eine Inhaltsübersicht zu bisherigen Inhalten schaut doch bitte hier: Übersicht Nadja

Nadja saß in der Kontaktbar im Erdgeschoss des Gebäudes. Die Türen wurden stets bewacht. Außerdem gab es eine Schleuse nach draußen, so dass sie die äußere Tür niemals erreichen würde. Aber inzwischen war sie auch zu lethargisch geworden um sich um so etwas noch Gedanken zu machen.

Eines der anderen Mädchen bot ihr eine Zigarette an. Nach kurzem Zögern nahm sie sie an und zog gierig daran. Sie musste reichlich husten aber ein angenehmes Kribbeln stellte sich ein und sie probierte es noch einmal vorsichtiger. Und von diesem Augenblick an war sie, wie alle anderen Mädchen dort auch, Raucherin.

Nur wenige Stunden saß sie da, dann interessierte sich ein Mann für sie. Nadja ekelte sich. Der Mann war im Alter irgendwo zwischen ihrem Vater und ihrem Opa. Sie zitterte bei dem Gedanken diesen Kerl gleich ranlassen zu müssen. "Komm wir gehen nach oben.", hörte sie sich sagen.

Alles lief wie in einem Film ab. So oft waren ihr die Abläufe eingetrichtert worden. Zimmer nehmen, Geld nehmen, Geld abliefern, Sex haben, Saubermachen.

Unsicher öffnete sie das Zimmer und der Kerl fing, kaum dass die Tür zu war, an sich auszuziehen. "Nur ficken - von hinten!", waren seine einzigen Worte. "Dann bekomme ich bitte 50 Euro.", quetschte Nadja gequält heraus. Der Kerl war von oben bis unten haarig und verströmte keinen besonders angenehmen Geruch. Auch war sein Schwanz schon ziemlich steif. Und nicht gerade klein.

Er fummelte 50 Euro aus seiner speckigen Hose und Nadja brachte das Geld nach unten zur Aufseherin. "Gut Mädchen - Jetzt geh rauf und mach’s ordentlich! Wehe der beschwert sich!", rief diese ihr noch nach.

Nadja nickte stumm. Sie spürte deutlicher denn je, dass sie das nicht wollte. Aber einer von Boris Lakaien stand neben der Tür und sofort wurde ihr wieder klar, was passieren würde, wenn der Mann sich beschwerte.

Wie in Trance ging Nadja wieder in das Zimmer und mit geschlossenen Augen und vor Ekel abgewandtem Gesicht zog sie dem Mann das Kondom über. Sie kniete sich hin und präsentierte sich, wie sie es gelernt hatte und im selben Augenblick wurde ihr bewusst, dass sie vergessen hatte Gleitgel aufzutragen. Aber es war zu spät. Völlig enthemmt und gierig stieß er schon in sie und rammte seinen gewaltigen Pimmel in ihre trockene Spalte.

Nadja schluchzte gequält auf und Tränen schossen ihr in die Augen. "Den Mann loben! Den Mann loben!", tönten die Worte ihrer Ausbilderin in ihrem Kopf nach. "Du fickst geil.", presste sie dann heraus und wollte sterben vor Scham. Aber der Satz verfehlte seinen Effekt nicht. Augenblicklich hielt er mit seinen brutalen Stößen inne und kam tief in ihr. "Ja, ich weiß." Sagte er etwas verlegen grinsend. Und schneller als Nadja gucken konnte, hatte er sich das Kondom vom Schwanz gezogen. Notdürftig abgeputzt und angezogen. Nadja kniete immer noch auf dem Bett um ihr gequältes Gesicht nicht zu zeigen als er schon durch die Türe war und auf dem Weg nach draußen.

Kommentare:

  1. Das sie nach der Folter und den Drogen überhaupt noch Willen aufbringt über Widerstand nachzudenken finde ich schon sehr bemerkenswert... Hoffentlich gibts irgendwann ein Happy End. Andererseits kann ich mir kein Kapitel mit dem Namen "Nadja wird glücklich" vorstellen...

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  2. eine eklige Vorstellung. Mit einem Typ Sex haben zu müssen, der a steinalt ist, b schlecht riecht, c so mit Frauen umgeht und d auch noch so schnell fertig ist ^^ Armes Ding!

    Liebe Grüße C.H.

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